Am Samstag, dem 9. Mai, wird Fürstenfeldbruck zum pulsierenden Zentrum für Kreativität und Begegnung, denn die zweite Saison der Zwischennutzung im Kreativquartier rund um die Stadtbibliothek in der Aumühle beginnt. Von 14 bis 22 Uhr wird im Rahmen des Tags der Städtebauförderung ein Fest für alle Generationen gefeiert. Das Ziel? Einen einladenden Treffpunkt zu schaffen, an dem Kultur, neue Ideen und Austausch im Vordergrund stehen.
Das Event verspricht ein vielfältiges Programm mit Musik, künstlerischen Impulsen und Mitmachangeboten. Für das leibliche Wohl sorgen lokale Anbieter wie der Brucker Backofen, der Sarasota Foodtruck und Amperstrand, die mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten für Gaumenfreuden sorgen. Auf der Bühne werden die Filthy Luke Art Attacks, die Jakarta Blues Band, Encantada sowie die Herde der Maschinenwesen für musikalische Highlights sorgen. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, darunter Kulturverstrickungen, die Demokratiehütte und die Abteilung Tischtennis des TuS Fürstenfeldbruck, werden den Tag tatkräftig mitgestalten.
Kreativität im Wandel
Bewegungsangebote für Seniorinnen und Senioren runden das Programm ab, und für die Abenteuerlustigen werden Slacklines aufgebaut. Ein besonderes Highlight ist die Kleidertauschparty, die zum Mitmachen einlädt. Wer mehr über die Veranstaltung erfahren möchte, findet alle Informationen und das vollständige Programm auf der Website kreativquartier.fuerstenfeldbruck.de.
Aber was macht das Kreativquartier eigentlich so besonders? Die Entwicklung dieses Areals in Fürstenfeldbruck ist das Ergebnis einer behutsamen Transformation, die auf bestehender Bausubstanz basiert und durch Zwischennutzungen bereichert wird. Der Stadtrat hatte bereits am 27. November 2019 die Übertragung des Kreativlabors an die Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrumsgesellschaft mbH (MGH) beschlossen. Diese Entscheidung war ein bedeutender Schritt für die kulturelle und kreativwirtschaftliche Nutzung der Jutier- und Tonnenhalle, deren Instandsetzung und Umbau nun für Kunst- und Kulturschaffende sowie Akteure der Kreativwirtschaft realisiert werden.
Ein Raum für kreative Köpfe
Das Kreativquartier hat sich nicht nur als Ort der Kunst etabliert, sondern auch als Plattform für den Austausch von Ideen. Die letzte öffentliche Veranstaltung „Kreativquartier im Gespräch“ fand bereits am 8. November 2018 statt und bot einen Werkbericht über aktuelle Projekte und Planungen. Das Areal, das nach dem Abbruch der Lamentohalle nun 6.000 Quadratmeter für kulturelle und kreativwirtschaftliche Zwischennutzungen bereitstellt, wird kontinuierlich weiterentwickelt.
Die Planung des Kreativquartiers München steht exemplarisch für einen Wendepunkt in der städtischen Quartiersentwicklung. Der Fokus liegt auf der Zusammenarbeit von Verwaltung, Politik und Nutzern vor Ort, um innovative Wege in der Quartierentwicklung zu finden. Die Ergebnisse einer Zwischenevaluierung, die im Sommer 2013 durchgeführt wurde, legen zudem Zeugnis von den positiven Wirkungen ausgewählter Methoden ab.
Insgesamt zeigt sich, dass das Kreativquartier nicht nur ein Ort für kreative Köpfe ist, sondern auch ein lebendiges Beispiel für die erfolgreiche Integration von Kunst und Kultur in das städtische Leben Fürstenfeldbrucks. Seien Sie dabei und erleben Sie am 9. Mai, wie dieser kreative Raum zum Leben erweckt wird!