Helmuth Pfeffer, ein Name, der in Germering und Fürstenfeldbruck über Jahrzehnte hinweg untrennbar mit dem Sport verbunden war. Mit 83 Jahren ist er vor wenigen Monaten verstorben, und das nur wenige Monate nach dem Verlust seiner geliebten Frau. Ein trauriger, aber auch bedeutungsvoller Abschied von einem Mann, der so viel für die Sportgemeinschaft gegeben hat.
Geboren 1942 in Hochstadt bei Weßling, im malerischen Landkreis Starnberg, war Helmuth nicht nur ein leidenschaftlicher Sportler, sondern auch ein unermüdlicher Mentor und Förderer des Sports. Über 50 Jahre lang engagierte er sich im Ski-Club Fürstenfeldbruck, wo er als aktiver Skilehrer und Vorstand maßgeblich die Geschicke des Vereins lenkte. Seine Arbeit als Leiter der Skischule in Ellmau bleibt unvergessen, und selbst gesundheitliche Probleme konnten ihn nicht davon abhalten, weiterhin Skikursfahrten zu begleiten.
Ein Leben für den Sport
Als Zweiter Vorsitzender im Skiverband München (SVM) trieb Helmuth die Vernetzung der Vereine voran und setzte im Jahr 1999 mit der Einführung des Regional-Cup-Finales einen wichtigen Akzent im Breitensport. Seine Vision, die Gemeinschaft durch den Sport zu stärken, war stets präsent. Gemeinsam mit seiner Frau Lilo, die er als Teenager in München kennengelernt hatte, lebte er in Germering und zog dort auch seinen Sohn Christian groß, der 1971 zur Welt kam.
Sein Engagement blieb nicht unbemerkt. 2012 wurde ihm die Bürgermedaille der Stadt Germering verliehen – eine Anerkennung für all die Jahre, die er unermüdlich für die Gemeinschaft gearbeitet hatte. Zudem erhielt er den Ehrenamtspreis des Bayerischen Landessportverbands, eine Ehrung, die für ihn sicher von großer Bedeutung war. Helmuth war nicht nur ein Vorbild im Sport, sondern auch ein geschätzter Betriebswirt, der die Großkantine einer Behörde in Pullach leitete.
Ein Erbe, das bleibt
Helmuth Pfeffer war auch Gründungsmitglied des Tennisclubs Kreuzlinger Forst, wo er viele Jahre im Vorstand tätig war und später als Ehrenvorsitzender wirkte. In dieser Rolle konnte er seine Ideen und seine Leidenschaft für den Sport einbringen und darüber hinaus die Gemeinschaft fördern. Seine Kontakte und sein Engagement waren auch bei der ordentlichen Mitgliederversammlung des Tennisclubs im Dezember 2012 sichtbar, wo er als 1. Vorsitzender einen Rechenschaftsbericht ablegte, der die Verdienste des Vereins widerspiegelte.
Sportvereine wie der Ski-Club Fürstenfeldbruck oder der Tennisclub Kreuzlinger Forst sind das Herzstück der Gemeinschaft. Sie bieten nicht nur Raum für sportliche Betätigung, sondern tragen auch zur sozialen Vernetzung bei. Laut dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ist ehrenamtliches Engagement das Fundament dieser Vereine. Ohne die vielen engagierten Mitglieder, die sich regelmäßig einbringen, wäre der gemeinnützige Sport nicht möglich. Über 8 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich im Vereinssport – eine beeindruckende Zahl, die zeigt, wie wichtig diese Form des Zusammenhalts ist.
Helmuth Pfeffer wird uns allen in Erinnerung bleiben – als Sportler, Mentor und Mensch, der mit seiner Leidenschaft und seinem Engagement einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Er hat uns gezeigt, dass es nicht nur um den Sport selbst geht, sondern auch um die Menschen, die zusammenkommen, um gemeinsam etwas zu bewegen. Ein Erbe, das in den Herzen der Sportler und der Gemeinschaft weiterlebt.