Drama pur: SV Germering sichert sich Klassenerhalt in letzter Sekunde
Heute, am 7. Juni 2026, ist die Spannung in Fürstenfeldbruck förmlich greifbar. Der SV Germering hat sich in einem dramatischen Relegationsspiel den Klassenerhalt in der Kreisklasse gesichert – und das auf die wohl spektakulärste Art und Weise. In der 110. Minute, als viele schon an ein Unentschieden dachten, trat Robert Cupic an den Elfmeterpunkt. Der Moment war elektrisierend. 518 Zuschauer hielten den Atem an, als Cupic den Ball ins Netz beförderte und die Freude über den Klassenerhalt ausbrach. Ein Foulelfmeter in der letzten Sekunde – unfassbar! Das Glück war auf Seiten der Germeringer, die sich damit in einer mitreißenden Partie durchsetzen konnten.
Doch der Weg dorthin war alles andere als einfach. In der ersten Halbzeit sah es zunächst düster aus für Germering, als das Team durch ein Eigentor von Oliver Minneken in Rückstand geriet. Doch Benedikt Stege zeigte in der 50. Minute Kampfgeist und glich aus. Plötzlich war alles wieder offen. Althegnenberg, das in dieser Saison auf den Aufstieg gehofft hatte, kam jedoch zurück ins Spiel. Anthony Vötter erzielte elf Minuten vor Schluss den Ausgleich und rettete sein Team in die Verlängerung. Trainer Marco Errichetti war sichtlich enttäuscht über das Scheitern, betonte aber den Kampfgeist beider Mannschaften und kündigte an, dass Althegnenberg es ein drittes Mal versuchen werde.
Ein Aufeinandertreffen mit Geschichte
Die Relegation war für beide Teams nicht neu. Der SV Germering hatte vor vier Jahren in die A-Klasse absteigen müssen, konnte jedoch im zweiten Anlauf zurückkehren. Ihre Rückrunde in dieser Saison war stark – Platz fünf in der Rückrundentabelle spricht Bände. Althegnenberg hingegen verpasste den Direktaufstieg, nachdem sie im letzten entscheidenden Spiel gegen den TSV Herrsching verloren hatten. Die Enttäuschung sitzt tief, aber die Mentalität der Mannschaft bleibt ungebrochen. Errichetti sagte, dass sie sofort eine Analyse des letzten Spiels vorgenommen haben, um aus den Fehlern zu lernen.
Die Atmosphäre im Stadion, unterlegt mit der kraftvollen Fußballhymne „You’ll never walk alone“, trug zur Intensität des Spiels bei. Die Fans waren emotional dabei – jeder Schrei, jeder Jubel und jede Träne waren spürbar. Andreas Jakob von der Germeringer Abteilungsleitung sprach von „unfassbarem Glück“ und einer tollen Aufholjagd unter dem Trainerduo Dominik Könik und Fabian Patsch. Man kann fast sagen, das Spiel war ein Fußballmärchen, das die Zuschauer nicht so schnell vergessen werden.
Ein Blick in die Zukunft
In der kommenden Saison wird Althegnenberg mit aller Kraft versuchen, den Aufstieg in die Kreisklasse zu schaffen – ein Ziel, das der Verein schon lange verfolgt. Die Entschlossenheit ist da, und auch die Unterstützung der Fans wird nicht fehlen. Die beiden Teams haben eine bewegte Geschichte, und die Rivalität wird mit Sicherheit weiterleben. Am 4. Juni 2026 treffen sie im Hinspiel in der Cewe-Arena erneut aufeinander. Ein weiteres Kapitel, das darauf wartet, geschrieben zu werden!
