Heute ist der 18.06.2026, und in Grafenau hat sich so einiges getan. Bei einem jährlichen Sicherheitsgespräch im Rathaus, geleitet von Jonas Höcker, dem neuen Bürgermeister, und Thomas Kern, dem Leiter der Polizeiinspektion, wurde die aktuelle Sicherheitslage thematisiert. Dabei zeigte sich, dass die Anzahl der Straftaten in Grafenau im Jahr 2025 um 12,6 % gestiegen ist. Von 238 Fällen in 2024 sind wir auf 268 Fälle im Jahr 2025 geklettert. Das klingt erst mal nach viel, aber wenn wir darüber nachdenken, dass diese Zunahme sich über fast alle Deliktsbereiche verteilt, wird’s spannend. Ladendiebstähle sind zum Beispiel von 15 auf 24 Fälle angestiegen – das ist ein klarer Hinweis auf ein wachsendes Problem.

Und während wir das so betrachten, müssen wir auch den Rückgang der Straßenkriminalität erwähnen. Hier gab es erfreuliche Nachrichten: Die Zahl der Straftaten auf der Straße fiel von 31 auf 24. Ein Lichtblick inmitten der Zahlen. Mit einer Häufigkeitszahl von 3267 pro 100.000 Einwohner liegt Grafenau über dem Landkreisdurchschnitt von 2390. Das ist ein Punkt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte. Die Schwere der Straftaten bleibt jedoch die Ausnahme, da Höcker und Kern betonten, dass die Sicherheitslage in Grafenau insgesamt gut ist.

Die Sicherheitswacht und ihre Herausforderungen

Die Sicherheitswacht in Grafenau besteht aus drei Männern und einer Frau. Ein Mitglied hat aus gesundheitlichen Gründen die Gruppe verlassen. Es gibt allerdings bereits Interessenten, die sich bei der Polizeiinspektion Grafenau melden können, um Teil dieses wichtigen Teams zu werden. Ein weiterer Aspekt, der nicht unerwähnt bleiben sollte: Die Feierlichkeiten zum Jubiläum „650 Jahre Stadt Grafenau“ verliefen ohne nennenswerte Zwischenfälle, was sicherlich auch ein gutes Zeichen für die allgemeine Sicherheitslage ist. Höhepunkt war der Besuch von Ministerpräsident Markus Söder am 14. Mai, der die Stadt in Feierlaune erlebte.

Kommen wir nun zur Kriminalstatistik 2024, die einen Rückgang der Straftaten um 31,4 % im Vergleich zu 2023 zeigt. Damals waren es noch 347 Straftaten, die sich im Jahr 2024 auf 238 reduzierten. Das klingt fast wie ein Auf und Ab, oder? Interessanterweise war die Aufklärungsquote in Grafenau mit 70,2 % durchaus respektabel. Ein Rückgang bei Körperverletzungen von 52 auf 41 Fälle sowie bei Rauschgiftdelikten von 13 auf 2 Fälle zeigt, dass hier merkliche Fortschritte erzielt wurden.

Ein tödlicher Vorfall und die Reaktionen der Behörden

Doch es gab auch dunkle Wolken. Im Juni 2025 wurde ein Tötungsdelikt verzeichnet, bei dem eine 25-jährige Frau ihren 24-jährigen Lebensgefährten verletzte. Solche Vorfälle hinterlassen Spuren in der Gemeinschaft. Die örtlichen Behörden, einschließlich des Landrats Sebastian Gruber, betonen die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Kommune. Diese enge Kooperation wird als Schlüssel zur Aufrechterhaltung der Sicherheit in der Region angesehen.

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Die Polizeiarbeit wird gelobt, und man merkt, dass die Statistiken ihre eigene Sprache sprechen. Die Zahl der Straftaten ist im Landkreis auf 1699 gesunken, was einen Rückgang um 204 Fälle bedeutet. Die Aufklärungsquote für den gesamten Landkreis beträgt sogar 76,9 % – das ist über dem bayernweiten Durchschnitt von 64,9 %. Es gibt also Grund zur Hoffnung, auch wenn die Herausforderungen, wie die zunehmende Straßenkriminalität, nicht ignoriert werden können.

Ein Blick auf die bayerische Sicherheitslage

Bayerns Sicherheitslage hat sich insgesamt verbessert. Die Kriminalitätsbelastung sank um 4,8 % auf 4.094 Straftaten pro 100.000 Einwohner im Jahr 2025. Die Aufklärungsquote in Bayern stieg auf 66 %, und das ist der höchste Wert seit Jahren. Gewaltkriminalität sank ebenfalls, und Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Art von Kriminalität sind in vollem Gange. Fußstreifen, Drogenspürhunde und gezielte Einsätze der Bereitschaftspolizei sollen die Sicherheit weiter erhöhen.

Die gesamte Sicherheitslage in Grafenau und dem Landkreis bleibt stabil, auch wenn es punktuelle Herausforderungen gibt, die nicht zu unterschätzen sind. So wird die enge Zusammenarbeit zwischen den Behörden weiterhin großgeschrieben, um den Bürgerinnen und Bürgern ein sicheres Umfeld zu bieten. Es bleibt spannend, wie sich die Lage in den kommenden Jahren entwickeln wird.

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