Am vergangenen Wochenende haben die Mitglieder der Senioren-Union im CSU-Kreisverband Forchheim eine spannende Busreise zum Kreisverband Wunsiedel im malerischen Fichtelgebirge unternommen. Dieser Ausflug war nicht nur ein schöner Tapetenwechsel, sondern auch ein Gegenbesuch, nachdem die Wunsiedler bereits 2025 die Forchheimer Keller besucht hatten. Es war also an der Zeit, die Gastfreundschaft gebührend zu erwidern!

Der erste Höhepunkt der Reise führte die Gruppe zum „Wunsiedler Weg“, einer beeindruckenden Initiative, die sich der CO2-neutralen und dezentralen Energieversorgung verschrieben hat. Diese zukunftsweisende Maßnahme wurde ins Leben gerufen, nachdem die Stadt Wunsiedel ab 2001 mit dem Verlust von rund 600 Arbeitsplätzen in der Porzellan- und Textilindustrie zu kämpfen hatte. Der Wunsiedler Weg ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man aus einer Krise neue Chancen kreieren kann. Dabei wird das enorme Potenzial der Sonnenstrahlung genutzt – das übersteigt unseren aktuellen Weltenergiebedarf um das Zehntausendfache!

Ein Blick ins Rosenthal-Museum

Nach dem Besuch der Initiative ging es weiter zum Rosenthal-Museum, das sich in einer ehemaligen Rosenthal-Fabrik in Selb befindet, nicht weit von Wunsiedel. Hier wird die Geschichte des Unternehmens von 1879 bis in die Gegenwart dokumentiert. Die Ausstellungsstücke sind nicht nur Augenweiden, sondern erzählen auch von der Wandelbarkeit des Designs und der Produktion im Laufe der Jahre. Unter dem Dach der Rosenthal GmbH vereinen sich die berühmten Marken wie Rosenthal, Thomas und Hutschenreuther – ein echtes Schlaraffenland für Porzellanliebhaber!

Nach all dem Staunen und Lernen kehrte die Gruppe hungrig in die Brauereigaststätte Hummel in Merkendorf ein. Dort ließ es sich die Kreisvorsitzende Maria-Luise Lehnard nicht nehmen, ihren Wunsch zu äußern, diesen Ausflug künftig jährlich zu wiederholen. Ein schöner Gedanke! Denn solche Erlebnisse stärken nicht nur die Gemeinschaft, sondern auch das Bewusstsein für die Herausforderungen und Chancen, die in der heutigen Zeit auf uns warten.

Die Energie der Zukunft

Die Themen, die während des Ausflugs angesprochen wurden, sind aktueller denn je. Im 21. Jahrhundert wird der Übergang von fossilen Energieträgern zu erneuerbaren Energien immer dringlicher. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe hat unsere Erdatmosphäre erheblich geschädigt und führt zu katastrophalen Auswirkungen wie Überschwemmungen, Ozonlöchern und Luftverschmutzung. Die Notwendigkeit umweltpolitischer Kriterien bei wirtschaftlichen Entscheidungen wird durch Ereignisse wie die Flutkatastrophe in den östlichen Bundesländern mehr als deutlich.

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Der dezentrale Aufbau von Solarstromanlagen, wie er in Wunsiedel vorangetrieben wird, ist eine vielversprechende Lösung für eine krisensichere Energieversorgung. Politische Unterstützung für den Ausbau erneuerbarer Energien, sei es Sonne, Wind oder Biomasse, ist unerlässlich. Im Jahr 2025 wird der Anteil der erneuerbaren Energien im Stromsektor voraussichtlich 55,1 Prozent erreichen – ein Schritt in die richtige Richtung!

Ein Blick in die Zukunft

Die Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien sind vielversprechend. Für 2025 wird eine Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien von 290,2 Milliarden kWh prognostiziert, was einen Anstieg um 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Insbesondere die Photovoltaik wird dabei eine entscheidende Rolle spielen, mit einer Steigerung von über 21 Prozent gegenüber 2024. Diese Technologien bieten nicht nur einen Ausweg aus der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, sondern auch eine Möglichkeit, unsere Umwelt zu schützen und nachhaltig zu wirtschaften.

Die Senioren-Union hat mit ihrem Ausflug nicht nur die Verbindung zu den Wunsiedlern gestärkt, sondern auch ein Zeichen gesetzt für den notwendigen Wandel hin zu einer umweltfreundlicheren Energiezukunft. Denn am Ende sind es die kleinen Schritte, die zusammen große Veränderungen bewirken können. Und vielleicht war dieser Ausflug ja der erste von vielen, die noch folgen werden!