Heute ist der 18.05.2026 und es gibt Neuigkeiten aus Forchheim. Die Mitglieder der Senioren Union der CSU Kreisverband Forchheim haben sich zu einer spannenden Busreise aufgemacht. Ihr Ziel? Der Kreisverband Wunsiedel im malerischen Fichtelgebirge. Der Anlass? Ein Gegenbesuch! Im Jahr 2025 hatten die Wunsiedeler bereits die Forchheimer Keller besucht – ein schöner Kreislauf der Freundschaft und des Austauschs.

Die Organisation der Tagesfahrt lag in den fähigen Händen von Herrn Lehner, der die Gruppe herzlich willkommen hieß. Maria-Luise Lehnard, die Kreisvorsitzende, begrüßte die Teilnehmer mit offenen Armen und überreichte jedem ein frisch gebrautes Bier aus Forchheim. Ein schöner, traditioneller Einstieg!

Der Wunsiedler Weg: Ein Blick in die Zukunft

Der erste Höhepunkt der Reise war der Besuch des „Wunsiedler Weges“. Diese Initiative zur CO2-neutralen und dezentralen Energieversorgung ist ein echtes Vorzeigeprojekt. Hier wird das Ziel verfolgt, durch sektorale Vernetzung – also Strom, Wärme und Wasserstoff – sowie der regionalen Nutzung von Biomasse, Solar- und Windkraft, volle Energieautonomie zu erreichen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Stadtwerke Wunsiedel in Zusammenarbeit mit der Stadt, den Bürgern und Partnern wie Siemens an diesem ambitionierten Konzept arbeiten.

Besonders faszinierend war die Besichtigung der Pellet-Herstellung. Herr Lehner erklärte, dass nicht das Holz selbst brennt, sondern die Gase darin. Das klingt fast wie ein Zaubertrick der Natur! Nach dieser informativen Einführung gab es ein Mittagessen, bei dem die Teilnehmer die Möglichkeit hatten, über die Themen der Besichtigung zu diskutieren. So viel Wissen und die Möglichkeit, direkt Fragen zu stellen – das ist ein ganz anderes Erlebnis als im stillen Kämmerlein!

Ein Besuch im Rosenthal Museum

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war der Besuch des Rosenthal Museums, das Teil des Porzellanikon in Selb ist. In einer ehemaligen Rosenthal-Fabrik wird die Unternehmensgeschichte von 1879 bis heute lebendig. Die Führung durch das Museum zeigte eindrucksvoll den manuellen Aufwand, der in die Porzellanherstellung fließt. Da versteht man schnell, warum die Preise für Rosenthal-Produkte oft so hoch sind. Marken wie Rosenthal, Thomas und Hutschreuther – sie alle haben hier ihre Wurzeln, und man konnte die Leidenschaft der Handwerker förmlich spüren.

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Den krönenden Abschluss fand die Reise in der Brauerei Hummel in Merkendorf. Bei einem herzhaften Abendessen ließen die Teilnehmer den Tag Revue passieren. Maria-Luise Lehnard bedankte sich bei allen für ihre Teilnahme und schlug vor, solche Ausflüge zukünftig jährlich zu wiederholen. Ein schöner Gedanke, der sicherlich viele Anhänger finden wird!

Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung

Ein Aspekt, der während des Ausflugs immer wieder angesprochen wurde, ist die Bedeutung von nachhaltigen Energieprojekten für die regionale Wertschöpfung. Ein Praxisleitfaden aus Rheinland-Pfalz zeigt, wie Kommunen aktiv Klimaschutz und Wertschöpfung verbinden können. Dort werden 18 Praxisbeispiele präsentiert, die von intelligenten Energieversorgungsmodellen bis zu nachhaltiger Mobilität reichen. Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat es beispielsweise geschafft, sich als Deutschlands Energiekommune des Jahrzehnts zu etablieren. Dies zeigt, dass es möglich ist, durch gezielte Maßnahmen und ein starkes gemeinschaftliches Engagement nicht nur die Umwelt, sondern auch die lokale Wirtschaft zu stärken.

Das Potenzial für Klimaschutz und Wertschöpfung ist riesig, und es ist ermutigend zu sehen, dass Initiativen wie der Wunsiedler Weg in diese Richtung arbeiten. Solche Projekte schaffen Arbeitsplätze und tragen zur Schaffung einer nachhaltigen Zukunft bei. Es bleibt zu hoffen, dass die positiven Erfahrungen der Senioren Union in Forchheim auch andere dazu inspirieren, sich für eine grünere Zukunft einzusetzen.