Heute, am 5. Mai 2026, hat der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Erlangen-Höchstadt ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert. 115 Jahre ist es her, dass der Ortsverband Erlangen ins Leben gerufen wurde. Die Mitgliederversammlung war nicht nur ein Rückblick auf die letzten vier Jahre, sondern auch ein festlicher Anlass, um auf die Erfolge und die Entwicklung des ASB anzustoßen. Die Vorsitzende Martina Grimm eröffnete die Veranstaltung mit herzlichen Worten und begrüßte die anwesenden Mitglieder, die sich zahlreich eingefunden hatten.

Dr. Gerhard Körner, Mitglied des Landesvorstands, überbrachte Grußworte und hob die Bedeutung des ASB in der Region hervor. Geschäftsführer Andreas Schönfelder präsentierte eine eindrucksvolle Bilanz: Mit fast 11.000 Mitgliedern ist der ASB in Erlangen und dem Landkreis Erlangen-Höchstadt personell und strukturell gewachsen. Über 100 Mitarbeiter engagieren sich mittlerweile im Rettungsdienst, der ASB Notfallhilfe gGmbH, und der Bereich Hausnotruf zeigt kontinuierliches Wachstum. Die Nachfrage nach Erste-Hilfe-Ausbildung ist riesig – jährlich finden über 500 Kurse statt!

Ein Blick in die Vergangenheit

Der ASB hat eine lange und bewegte Geschichte. Vor über 130 Jahren, 1888, wurde der Verband in Berlin gegründet, um die gefährlichen Arbeitsbedingungen der damaligen Zeit zu verbessern. Sechs Zimmerleute setzten sich dafür ein, die Erste Hilfe zu institutionalisieren, denn die lange Ankunftszeit der Ärzte bei Unfällen führte oft zu fatalen Folgen. Diese Pioniere legten den Grundstein für die Notfallrettung in Deutschland und schufen einen wichtigen Impuls für die Entwicklung von Rettungsdiensten.

Das Engagement des ASB ist nicht nur auf die Notfallhilfe beschränkt. Die Alltagsretter bieten haushaltsnahe Dienstleistungen an und beschäftigen mittlerweile 27 Mitarbeiter. Der Patientenhilfsdienst an der Erlanger Uniklinik wird seit über 40 Jahren von mehr als 20 Ehrenamtlichen unterstützt. Auch im Kleiderkaffee sind mehr als zehn Ehrenamtliche aktiv, die sich für die Gemeinschaft einsetzen und Bedürftigen helfen. Und nicht zu vergessen: Der Schulsanitätsdienst bildet jährlich etwa 300 Schüler in Erster Hilfe aus und betreut 13 Schulen.

Ein Blick in die Zukunft

Die Leidenschaft und das Engagement aller Haupt- und Ehrenamtlichen wurden während der Feier gebührend gewürdigt. Bei den Neuwahlen wurden Martina Grimm als Vorstandsvorsitzende und Jürgen Nopper als Stellvertreter bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Frans Viherlehto, Burak Tug und Christian Haustein. Die Teilnehmer stießen auf die beeindruckenden 115 Jahre ASB in Erlangen an und feierten die Erfolge, die in der Region erzielt wurden.

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Für die Zukunft plant der ASB unter anderem, ab September 12 Plätze für ein freiwilliges soziales Jahr anzubieten und die Jugendabteilung hat eine aufregende Ferienfreizeit in Südtirol für die Sommerferien ins Auge gefasst. So bleibt der ASB nicht nur ein wichtiger Akteur im Bereich der Rettung und Hilfe, sondern wirkt auch aktiv an der Förderung von Gemeinschaft und Bildung mit. Mit einem klaren Blick auf die Herausforderungen der Zukunft wird der ASB weiterhin ein verlässlicher Partner für die Menschen in Erlangen und Umgebung sein.