In Erding, am Korbinian-Aigner-Gymnasium, ging es zuletzt richtig rund. Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg – ja, genau die, die 2010 Gold im Riesenslalom in Vancouver holte – schaute vorbei. Anlass dazu war das Projekt „Fit & Aktiv“, das seit über zehn Jahren bayerische Schulen belebt. Es geht darum, die Kids spielerisch zu einer gesunden Lebensweise zu animieren, und das ist ja auch eine tolle Sache, oder? Schulleiterin Andrea Hafner hob hervor, wie wichtig es ist, Gesundheitsbildung erlebbar zu machen. Das klingt doch nach einer echten Herzensangelegenheit!

Die ganze Aktion fand am Sportplatz des Gymnasiums statt. Eine Projektlandschaft mit Themenzelten bot den Schülern die Möglichkeit, sich auf verschiedene Art und Weise mit Gesundheit zu beschäftigen. Im Bewegungszelt – das war bestimmt ein Hit – radelten die Schüler und beantworteten Fragen zur Bewegung. Das Ernährungszelt hingegen ließ sie über den optimalen Wasserkonsum lernen. Und dann gab’s da noch ein gemeinsames Zelt für Entspannung und Selbstwirksamkeit, in dem Techniken zur Entspannung und ein Spiel zur Konzentrationsförderung angeboten wurden. Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein!

Digitale Vorsorge und Medienkompetenz

Ein weiteres Highlight des Projekts war das digitale Vorsorgezelt. Hier lernten die Kinder, Fake News zu erkennen und die Auswirkungen von Cyber-Mobbing zu verstehen. Der Cyber-Mobb-O-Mat war ein echter Eye-Opener, der die Folgen von Mobbing verdeutlichte und Empathie förderte. Rebensburg selbst betonte die Bedeutung von Gesundheit, Bewegung, Ernährung und Entspannung – Werte, die sie an die jüngere Generation weitergeben möchte.

Doch das Engagement von Viktoria Rebensburg hört hier nicht auf. Seit 2016 setzt sie sich aktiv für die Gesundheit junger Menschen ein. Ihr Programm „Fit & Aktiv“ hat seit 2023 auch digitale Vorsorgeelemente integriert. Kindgerechte Lernmodule zu Cyber-Mobbing und Fake News sind dabei essenziell. Auch Staatsminister Dr. Fabian Mehring sprach in diesem Zusammenhang und lobte Rebensburgs Initiative, denn die Aufklärung über Netzgefahren ist wichtiger denn je. Schließlich haben bereits mehrere hunderttausend Menschen an „Fit & Aktiv“ teilgenommen – das ist doch eine beeindruckende Zahl!

Medienkompetenz in Schulen

Ein Thema, das in der heutigen Informationswelt überlebenswichtig ist, ist die Medienkompetenz. Die Schüler navigieren zwar intuitiv durch digitale Tools, aber oft haben sie Schwierigkeiten, Inhalte richtig zu bewerten und Quellen zu prüfen. Ein Beispiel: Die 14-jährige Lisa scrollt während des Geschichtsunterrichts durch TikTok und sieht Videos über den Zweiten Weltkrieg – viele davon mit verzerrten Fakten. Schulen sind gefordert, die Medienkompetenz ihrer Schüler zu fördern. Die Kultusministerkonferenz hat dies erkannt und setzt auf die verbindliche Verankerung von Medienbildung in allen Fächern.

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Medienkompetenz umfasst 2025 vier Dimensionen: Informationsbewertung, technische Medienkompetenz, produktive Medienkompetenz sowie die soziale und ethische Dimension. Kritisches Denken sollte dabei eine zentrale Rolle spielen. Methoden wie der Drei-Quellen-Check zur Verifizierung von Informationen sind unerlässlich. Durch praktische Anwendungen und kritische Reflexion lernen die Schüler, zwischen seriösen und unseriösen Nachrichten zu unterscheiden.

Rebensburgs Engagement und die Initiativen des Staatsministeriums für Digitales, wie die kostenlose App „Wo ist Goldi? – Sicher surfen im Netz“, die spielerisch Internetgefahren vermittelt, sind nur einige Beispiele dafür, wie wichtig es ist, Kinder frühzeitig für die digitale Welt zu begeistern und sie vor Internetgefahren zu schützen. Medienbildung muss in den Lehrplänen strukturell verankert sein, und Lehrer sollten als Moderatoren, Coaches und kritische Impulsgeber fungieren. Denn die Schüler sollen nicht nur passive Konsumenten, sondern aktive Gestalter digitaler Räume werden.

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