Erding auf zwei Rädern: Das große Radverkehrsnetz nimmt Formen an
Heute ist der 16.06.2026 und in Erding tut sich einiges im Bereich Radverkehr. Die Stadt hat ein neues Radverkehrskonzept vorgestellt, das eine ganze Bandbreite an Verbesserungsvorschlägen beinhaltet. Insgesamt 133 Kilometer Radwege sind geplant – das klingt erstmal nach einer Menge Asphalt, aber da steckt viel mehr dahinter.
Die Gliederung des Konzepts ist durchdacht. Von den insgesamt 133 Kilometern entfallen 64 Kilometer auf Radhauptrouten, die die Stadtteile und Nachbargemeinden miteinander verbinden. Es gibt auch 37 Kilometer Radnebenrouten für die lokalen Verbindungen und 32 Kilometer Ergänzungs- und Freizeitrouten. Das ist wie ein riesiges Netz, das die Radler in Erding miteinander verknüpft – fast wie ein gutes Spinnennetz, wenn man so will.
Fortschritt und Herausforderungen
Sechs Kilometer der geplanten Radwege sind bereits in der Neubauplanung, was Hoffnung auf schnelle Fortschritte gibt. Aber nicht alles läuft ganz reibungslos. Anwohner der Siglfinger Straße haben sich mit 80:20 Prozent gegen einen Fahrradstreifen ausgesprochen – das muss man sich mal vorstellen! Da entsteht schnell ein Spannungsverhältnis zwischen den Bedürfnissen der Radfahrer und den Anwohnern. Das ist ein bisschen so, als würde man versuchen, zwei Katzen in einen Sack zu stecken, ohne dass eine von ihnen kratzt.
Ein weiteres Thema ist der Radweg entlang der Wartenberger Straße in Langengeisling, der auf die Genehmigung für die Nordumfahrung wartet. Auch die Entlastung der Freisinger Siedlung hängt an diesem Plan. Und dann gibt es auch noch den Radweg am Kronthaler Weiher, der wegen Grundstücksproblemen und Naturschutzrecht ins Stocken geraten ist. Manchmal fragt man sich wirklich, ob die Bürokratie ein Eigenleben führt.
Geplante Maßnahmen
Die Stadt hat auch einige konkrete Maßnahmen vorgeschlagen: Piktogrammketten an der Siglfinger Straße, Freisinger Straße und Dachauer Straße sollen für mehr Sicherheit sorgen. Außerdem sind Verlängerungen bestehender Fahrradstraßen an der Fuchsbergstraße, dem Pretzener Weg bis zum Sepp-Brenninger-Stadion und der Langen Feldstraße bis zur Bahnhofstraße angedacht. Das klingt vielversprechend, oder?
Und das ist noch nicht alles! Fahrradabstellanlagen an Bushaltestellen sind ebenfalls Teil des Radverkehrskonzepts, was die Nutzung des Fahrrads in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln erleichtern könnte. Irgendwie scheint die Stadtverwaltung wirklich bemüht zu sein, das Radfahren in Erding attraktiver zu machen.
Diskussionen und Meinungen
Natürlich gibt es auch kritische Stimmen. Burkhard Köppen von der CSU hat die Radverkehrsstreifen an der Haager und Münchener Straße in die Schusslinie genommen und spricht von Problemen mit Radfahrern. Die Stadtverwaltung ist dabei, einen einseitigen Schutzstreifen an der Haager Straße zu prüfen. Allerdings hat die Verkehrspolizei bisher Einwände erhoben, was die Dinge nicht gerade vereinfacht.
Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich das Radverkehrskonzept in den nächsten Jahren entwickeln wird. Es braucht finanzielles Engagement und politische Unterstützung, um die geplanten Maßnahmen tatsächlich umzusetzen. Die Bürgerbeteiligung spielt eine große Rolle, und OB Max Gotz hat dies auch betont. Denn letztendlich geht es darum, die Lebensqualität in Erding zu verbessern und ein harmonisches Miteinander auf den Straßen zu fördern – und das ist eine Herausforderung, die viel Fingerspitzengefühl erfordert.
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