Zukunft gestalten: Eichstätter Bürgerbefragung lädt zur Mitwirkung ein
In Eichstätt gibt es derzeit eine spannende Möglichkeit für alle Bürgerinnen und Bürger, aktiv an der Gestaltung ihrer Region teilzuhaben. Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) hat die zweite Auflage des regionalen Zukunftsbarometers ins Leben gerufen. Hierbei handelt es sich um eine Befragung, die auf die Meinungen und Wünsche der Bevölkerung abzielt. Wie sehen die Menschen die Zukunft ihrer Heimat? Und hat sich diese Sicht in den letzten zwei Jahren verändert? Das möchte die KU herausfinden und lädt alle ab 18 Jahren ein, bis Ende Juli daran teilzunehmen. Der Fragebogen ist anonym und benötigt nur etwa 10 bis 15 Minuten – das ist doch machbar!
Die erste Auflage des Zukunftsbarometers fand bereits 2024 statt und lieferte wertvolle Einblicke in die Einstellungen und Wünsche der Bevölkerung. Nun, in dieser zweiten Runde, wird das Projekt weitergeführt. Die Ergebnisse sollen nicht nur in politischen Gremien, sondern auch in Wirtschaftskreisen präsentiert werden. Damit wird die Stimme der Bürger gehört und in Entscheidungsprozesse eingebunden.
Ein Blick auf die Themenfelder
Das Zukunftsbarometer der KU umfasst eine Vielzahl an Themenfeldern, die für das Leben in der Region von Bedeutung sind: Mobilität, Wohnen, Bildung, Gesundheit und Pflege, Wirtschaft, Klimaschutz sowie sozialer Zusammenhalt stehen auf der Liste. Hinzu kommen auch Aspekte wie Freizeit und Engagement sowie Arbeit und Fachkräftemangel. Diese breiten Themenbereiche ermöglichen es, ein umfassendes Bild der regionalen Bedürfnisse und Zukunftsvisionen zu zeichnen.
Prof. Dr. Georg Rosenfeld, der das Zukunftsbarometer vorgestellt hat, betont die Wichtigkeit, diese Studie als langfristiges Projekt zu betrachten. Die wiederholte Befragung erlaubt es, Trends zu beobachten und die Meinungen der Menschen über die Zeit hinweg zu vergleichen. Erste Ergebnisse werden dazu genutzt, Diskussionen in der Stadtgesellschaft sowie mit Unternehmen anzustoßen. Geplant sind Workshops und Dialogrunden, um die Befragungsergebnisse tiefgreifend zu analysieren und gemeinsam Projekte zu entwickeln, die Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zusammenbringen.
Ein Schritt in die Zukunft
Die KU verfolgt mit diesem Projekt einen klaren Fokus: die Gestaltung der Zukunft gemeinsam mit den Bürgern. Prof. Dr. Hens Hogreve hebt hervor, wie wichtig es ist, die Meinungen der Menschen ernst zu nehmen und in die Entwicklung der Region einzubeziehen. Die Ergebnisse der ersten Befragung wurden bereits von Daniel Zacher und seinem Team zusammengefasst. Eine Broschüre mit den Titeln „Zukunftsbarometer – Meinungen und Einstellungen der Bevölkerung zur Zukunft der Region“ ist online verfügbar und kann heruntergeladen oder in gedruckter Form angefordert werden. Auf der Webseite der KU finden Interessierte auch weitere Auswertungen zu den Themenfeldern.
Die Vision der KU geht sogar über die reine Forschung hinaus. Nachhaltigkeit soll in allen Bereichen des universitären Lebens integriert werden, und die Hochschule will eine Vorreiterin für die Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen sein. Das Zukunftsbarometer ist dabei ein Teil des Wissenstransferprojekts „Mensch in Bewegung“, das darauf abzielt, Wissenschaft, Gesellschaft und Unternehmen der Region miteinander zu vernetzen.
In einer Zeit, in der jede Stimme zählt, ist das Zukunftsbarometer eine hervorragende Gelegenheit, sich Gehör zu verschaffen. Also, falls Sie noch nicht teilgenommen haben, nutzen Sie die Chance und lassen Sie Ihre Meinung einfließen! Hier geht’s zum Fragebogen: www.ku.de/zukunftsbarometer.
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