Heute ist der 7.07.2026. Ein bedeutender Tag für das Bistum Eichstätt! Papst Leo XIV. hat Christian Würtz (55) zum neuen Bischof ernannt. Diese Bekanntgabe erfolgte zeitgleich am Dienstag durch den Vatikan und die betroffenen Bistümer. Würtz, der nun der 83. Bischof von Eichstätt ist, zeigt sich überaus erfreut über seine neue Aufgabe und bedankt sich herzlich bei Papst Leo für das entgegengebrachte Vertrauen.

Die Ernennung wurde am Hochfest des heiligen Willibald, des Gründers des Bistums, im Dom zu Eichstätt verkündet. Ein passenderer Ort hätte kaum gewählt werden können, um diesen neuen Abschnitt der Bistumsgeschichte einzuleiten. Der Vorgänger, Bischof Gregor Maria Hanke, hatte zum Pfingstsonntag 2025 nach 19 Jahren im Amt vorzeitig das Ruder übergeben. Der Rücktritt wurde als Resultat eines längeren inneren Prozesses beschrieben, was bei vielen für Gesprächsstoff sorgte.

Ein Weg voller Stationen

Christian Würtz wurde 1971 in Karlsruhe geboren und hat einen beeindruckenden Werdegang hinter sich. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften von 1991 bis 1996 war er zwei Jahre als Rechtsreferendar tätig. Doch sein Herz schlug schon früh für die Theologie: Von 1998 bis 2004 studierte er in Freiburg und Würzburg. Am 14. Mai 2006 wurde er in Freiburg zum Priester geweiht, bevor er seine ersten Schritte als Vikar in Gammertingen machte.

Seine Rückkehr an die Universität Freiburg als wissenschaftlicher Assistent im Bereich Kirchengeschichte war ebenso prägend für seine Karriere wie die Ernennung zum Pfarrer der Seelsorgeeinheit Vorderes Kinzigtal im Jahr 2011. 2013 folgte die Ernennung zum Diözesanrichter am Erzbischöflichen Offizialat Freiburg. Und dann, 2019, wurde er zum Titularbischof von Germania in Dacia und Weihbischof in der Erzdiözese Freiburg ernannt. Eine beeindruckende Laufbahn, die sicherlich auch ein gutes Fundament für sein neues Amt darstellt.

Ein Bistum mit Geschichte

Das Bistum Eichstätt, gelegen im malerischen Bayern, hat eine beeindruckende Geschichte, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. Willibald, der erste Bischof, legte mit seinem Wirken den Grundstein für eine Tradition, die bis heute fortbesteht. Mit einer Fläche von rund 6.025 Quadratkilometern und über einer Million Einwohnern, von denen 334.517 Katholiken sind, ist das Bistum eine bedeutende Größe in der Kirchenprovinz des Erzbischofs von Bamberg.

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Die Struktur des Bistums ist in acht Dekanate und 74 Pastoralräume gegliedert, die insgesamt 253 Pfarreien umfassen. Ein weitläufiges Netzwerk, das es Würtz ermöglichen wird, mit zahlreichen Gemeinden und ihren Mitgliedern in Kontakt zu treten. Der Zeitpunkt seiner Einführung als Bischof steht zwar noch aus, doch die Vorfreude ist bereits spürbar.

Würtz bringt jede Menge Erfahrung mit, nicht nur als Stadtdekan des Dekanats Freiburg und Dompfarrer am Freiburger Münster, sondern auch als Mitglied der Pastoralkommission und der Kommission für caritative Fragen der Deutschen Bischofskonferenz. Sein Wahlspruch „Adveniat regnum tuum“ (Dein Reich komme) deutet auf seine Vision hin – eine, die sicherlich von der Gemeinschaft der Gläubigen in Eichstätt mitgetragen werden wird.

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