In der kleinen Stadt Rain, wo die Donau sanft vorbeifließt, nehmen die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe der Staatlichen Realschule das Heft des Handelns in die Hand. Sie beschäftigen sich mit einem Thema, das uns alle betrifft: Wie beeinflusst unsere Lebensweise die Umwelt und unsere Gesundheit? Dank der AOK Bayern steht ihnen die Wanderausstellung „NachhaltICHkeitsarena“ zur Verfügung. Ein spannendes Vorhaben, das die Neugier der Jugendlichen weckt und sie auf eine Reise durch die Welt der Nachhaltigkeit mitnimmt. Sechs Module warten darauf, erkundet zu werden, die sich mit den essenziellen Themen Ernährung, Bewegung und Gesundheit auseinandersetzen.
Am ersten Tag der Ausstellung war auch der zweite Bürgermeister von Rain, Manuel Paula, mit von der Partie. Er ließ es sich nicht nehmen, die Ausstellung zu erkunden und mit den jungen Leuten ins Gespräch zu kommen. Ein wunderbarer Anlass, um über den CO2-Verbrauch von Lebensmitteln zu diskutieren! Die Schüler lernen nicht nur ihren eigenen CO2-Fußabdruck durch ihre Ernährung kennen, sondern erfahren auch viel über die Vorteile des saisonalen und regionalen Einkaufs. Die Station „Wir bewegen was“ thematisiert zudem Bewegung und Mobilität – beides wichtige Aspekte einer gesunden und nachhaltigen Lebensweise.
Wichtige Themen der Ausstellung
Ein zentrales Anliegen der Ausstellung ist es, den Schülerinnen und Schülern Anregungen und Tipps für einen nachhaltigeren Alltag zu geben. Wer hätte gedacht, dass Lebensmittelverschwendung ein so großes Problem darstellt? Jedes Jahr landen in Deutschland rund 75 kg Lebensmittel pro Person im Müll. Diese Zahl ist erschreckend und zeigt, wie wichtig ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln ist. Die Module der Ausstellung geben wertvolle Hinweise, wie man das verhindern kann – vom richtigen Lagern über das Verstehen von Mindesthaltbarkeitsdaten bis hin zu cleverem Resteverwerten.
Die AOK Bayern hat sich zur Aufgabe gemacht, junge Menschen für diese Themen zu sensibilisieren. Und das ist auch dringend notwendig, denn das Ernährungssystem in Deutschland verursacht etwa 35% des ökologischen Fußabdrucks. Hier gilt es, aktiv zu werden! Doch was bedeutet nachhaltige Ernährung eigentlich? Sie umfasst pflanzenbetonte, regionale, saisonale und faire Lebensmittel. Eine Umstellung auf eine solche Ernährung kann den CO2-Ausstoß um bis zu 50% reduzieren. Das klingt doch nach einer klaren Ansage, oder? Besonders beeindruckend ist, dass pflanzliche Lebensmittel nur etwa 1/10 der Treibhausgase von Fleisch verursachen. Das sollten wir uns alle mal durch den Kopf gehen lassen.
Tipps für einen nachhaltigen Alltag
Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung kann so einfach sein! Wie wäre es, wenn wir beim Einkaufen auf regionale Produkte achten? Wochenmärkte, Hofläden oder Bio-Supermärkte sind hervorragende Bezugsquellen für frische, saisonale Lebensmittel. Auch ein Saisonkalender kann helfen, den Überblick zu behalten. Und es lohnt sich: Regionales Bio-Gemüse hat den kleinsten CO2-Fußabdruck – ein echter Gewinn für Umwelt und Gesundheit. Die Ausstellung in Rain bietet nicht nur Informationen, sondern auch praxisnahe Tipps, um die eigene Ernährung nachhaltig zu gestalten. Und hey, das kann auch ganz schön Geld sparen!
Für alle, die mehr über die Ausstellung erfahren möchten, stehen die Kontaktinformationen von Jonas Landes von der AOK Donau-Ries zur Verfügung: Telefon: 0906/76139, E-Mail: jonas.landes@by.aok.de. Vielleicht sind auch Sie neugierig geworden und möchten mehr über die Themen Nachhaltigkeit, Ernährung und Bewegung erfahren. In einer Zeit, in der der Erdüberlastungstag immer näher rückt (ja, 2025 ist das Datum: 24. Juli), ist es wichtiger denn je, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen und aktiv zu werden – für unsere Gesundheit und die Zukunft unseres Planeten.