Die Feuerwehr Göttersdorf steht vor einem ganz besonderen Ereignis: Am 12. und 13. September feiert sie ihr 150-jähriges Bestehen. Zu diesem festlichen Anlass bat die Göttersdorfer Wehr um Unterstützung von der befreundeten Feuerwehr in Kröhstorf, Landkreis Dingolfing-Landau. Dies markiert einen bedeutenden Moment in der Tradition der beiden Wehren, die nun offiziell als Bruderwehren verbunden sind.

Die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten begannen mit einer großen Abordnung der Göttersdorfer Feuerwehr, die am Bruderbitten in Kröhstorf teilnahm. Vor diesem feierlichen Akt wurde die Göttersdorfer Wehr auch bei der Feuerwehr Gergweis zum Patenbitten empfangen. In Kröhstorf angekommen, wurden die Gäste an der Bushaltestelle herzlich von der Kröhstorfer Wehr und der Münchsdorfer Kapelle empfangen.

Ein herzliches Willkommen und spannende Aufgaben

Auf der Terrasse des Feuerwehrheims erwartete die Göttersdorfer ein Begrüßungsgetränk, während Kommandant Matthias Salzberger die Gäste willkommen hieß. Um die Stimmung aufzulockern, brachte der Göttersdorfer Vorsitzende Daniel Weinberger ein 30-Liter-Fass Bier mit. Doch es gab eine kleine Überraschung: Salzberger stellte Bedingungen, die die Gäste erfüllen mussten, um das Bier zu genießen.

Die erste Aufgabe war es, einen Baumstamm mit einer Zugsäge durchzutrennen. Diese Herausforderung meisterten Franz Weinberger sen. und Werner Bürchner mit Bravour. Die zweite Aufgabe forderte Geschick beim Anstechen und Ausschenken des Bierfasses. Ein weiteres Highlight war ein Holzscheit, das von Erwin Rettenberger gefertigt und von Max Tidof bemalt wurde. Tidof erklärte hierbei die Darstellung von „Blutstropfen“ auf dem Scheit, was für einige Schmunzler sorgte.

Unterhaltung und weitere Herausforderungen

Die Feierlichkeiten wurden zudem von Alleinunterhalter Sepp musikalisch umrahmt. Nach einem schmackhaften Essen begrüßte die Vorsitzende Anja Kiermaier die Gäste erneut. Pater „Boffe“ (Christoph Beier) führte durch das abwechslungsreiche Programm. Die Teilnehmer wurden weiter herausgefordert, indem sie Saugschläuche unter erschwerten Bedingungen kuppeln mussten. Max Hartmann, Christian Einhellig, Franz Weinberger und Leonie Einhellig bewiesen hierbei ihr Können.

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Unterdessen tranken Sebastian Vierthaler, Johannes Tischler und Simon Vierthaler aus Maßkrügen und genossen Nutellabrote. In einem feierlichen Moment sang die Vorstandschaft ein Geburtstagsständchen für Pater Binu, der an diesem Tag eine besondere Rolle spielte. Zur Krönung der Feier wurden Stellvertreter gewählt, die weitere Aufgaben übernahmen, darunter ein Begriffe-Raten-Spiel, das für viel Gelächter sorgte.

Ein besonderes Andenken

Die festlichen Aktivitäten fanden ihren Abschluss mit einer herzlichen Geste der Kröhstorfer Wehr, die ein Bäumchen und ein Puzzle überreichte. Letzteres wurde mit Unterstützung der Festdamen zusammengesetzt und trug die Botschaft: „Wir sagen ja“, was die neu besiegelte Bruderschaft symbolisch untermalte. Die Feierlichkeiten dauerten bis in die Nacht und festigten somit die freundschaftlichen Bande zwischen den beiden Wehren.

Insgesamt zeigt dieses Ereignis nicht nur die tief verwurzelte Tradition der Feuerwehrgemeinschaft, sondern auch das große Engagement, das die Mitglieder für ihre jeweiligen Wehren und die Gemeinschaft aufbringen. Die Verbindung zwischen Göttersdorf und Kröhstorf wird durch solche Feiern lebendig gehalten und sorgt dafür, dass die Geschichte der Feuerwehren auch in Zukunft weitergeschrieben wird.