Heute ist der 20.06.2026, und während die Sonne über Dillingen an der Donau aufgeht, gibt es Neuigkeiten vom SSV Dillingen, die für einige Aufregung sorgen. Die vergangene Saison 2025/26 war eine Achterbahnfahrt, bei der der Verein mit einem kleinen Puffer von vier Punkten auf die Abstiegsrelegationsplätze den direkten Klassenerhalt in der Kreisliga Nord erreicht hat. Glücklicherweise hat sich das Saisonziel, eine sorgenfreie Spielzeit zu gestalten, zwar nicht vollständig erfüllt, aber dennoch kann man sagen, dass der Verein mit der getanen Arbeit zufrieden ist.

Christoph Nowak, der Vorsitzende des SSV, äußerte sich positiv über die Teamarbeit und den Umgang innerhalb des Vereins. Es ist immer schön zu hören, wenn der Zusammenhalt stimmt. Ein bisschen ist es wie beim Backen: die besten Ergebnisse erzielt man nur, wenn alle Zutaten harmonisch miteinander verschmelzen. Die Vorbereitungen für die neue Saison starten am 2. Juli 2026 und die Vorfreude ist spürbar. In der kommenden Spielzeit wird Dominik Riedinger nur als Spieler agieren, während Marius Brugger als neuer Spielertrainer neben Alexander Kinder den Taktstock schwingt. Brugger wird als logische Nachfolge Riedingers angesehen und hat sich trotz seiner Verletzungspause als Führungsspieler etabliert.

Neuzugänge und Transferaktivitäten

Ein Blick auf die Kaderplanung zeigt, dass diese weitestgehend abgeschlossen ist. Dennoch kann man sich nie sicher sein – auch weitere Transfers bis zum Amateur-Transferschluss am 30. Juni sind nicht ausgeschlossen. In dieser Transferperiode hat der SSV Dillingen drei Neuzugänge verpflichtet, die frischen Wind in die Mannschaft bringen sollen:

  • Kerim Aliyev, 23 Jahre, aus dem Defensivbereich, kommt vom FC Tur Abdin Augsburg.
  • Ardonit Hoti, 19 Jahre, aus dem zentralen Mittelfeld, wechselt aus dem Nachwuchs des FC Gundelfingen.
  • Nataniel Panitz, ebenfalls 19 Jahre, verstärkt die Abwehr und kommt ebenfalls aus dem Nachwuchs des FC Gundelfingen.

Die Testspiele sind für die nächste Zeit ebenfalls festgelegt: Am 5. Juli trifft die Mannschaft auf Türk Gücü Lauingen, gefolgt von einem Spiel gegen SC Bubesheim am 12. Juli. Am 19. Juli geht es weiter gegen die SG Reisensburg-Leinheim und am 26. Juli zum großen Aufeinandertreffen mit TSV Unterthürheim im Donaustadion. Ein spannendes Programm, das die Spieler sicherlich auf Trab halten wird!

Trainerwechsel in der Kreisliga Nord

In der Kreisliga Nord gibt es dieses Jahr zahlreiche Personalveränderungen. Acht von vierzehn Mannschaften haben einen neuen Trainer, was die Liga ordentlich aufmischt. Die Teams scheinen alles daran zu setzen, ihre Aufstellung zu optimieren. Der TSV Erbendorf hat beispielsweise sage und schreibe 11 Neuzugänge verpflichtet, während der SV Grafenwöhr mit 8 Neuzugängen und 6 Abgängen aufwartet. Es ist, als ob die Trainer die großen Schachfiguren verschieben und schauen, wo das Spiel hinführt.

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Interessanterweise hat kein Verein „Meisterschaft“ oder „Aufstieg“ als Ziel formuliert. Stattdessen streben die meisten Teams, wie der TSV Erbendorf und der FC Tremmersdorf, nach oberen Tabellenplätzen. Vielleicht ist es auch eine kluge Strategie, die Erwartungen niedrig zu halten und dann mit unerwarteten Leistungen zu überraschen. Die SpVgg Trabitz gilt als „Geheimfavorit“, während drei Mannschaften den Ligaerhalt als oberstes Ziel formuliert haben. So bleibt es spannend, wie sich die Saison entwickeln wird.

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