Heute ist der 23.04.2026 und in Gundelfingen an der Donau, genauer gesagt in der Industriestraße, PLZ 89423 in Peterswörth, sollten Autofahrer besonders aufmerksam sein. Aktuell besteht hier eine hohe Gefahr, mit Geldstrafen oder sogar einem Führerscheinentzug konfrontiert zu werden, wenn die Geschwindigkeit nicht im Auge behalten wird. Der mobile Blitzer, der am 23.04.2026 um 18:37 Uhr gemeldet wurde, hat ein Tempolimit von 30 km/h im Visier. Wer also in diesem Bereich unterwegs ist, sollte besser auf die Bremse treten!
Es ist wichtig zu beachten, dass Blitzer-Apps und Radarwarner während der Fahrt in Deutschland verboten sind. Laut der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) dürfen Fahrzeugführer keine technischen Hilfsmittel zur Anzeige von Verkehrsüberwachungen betreiben oder mitführen. Handynutzung ist zwar erlaubt, jedoch muss die Blitzeranzeige in Navigationsprogrammen ausgeschaltet sein. Im Gegensatz dazu sind Blitzerwarnungen im Rundfunk gestattet, da sie sich nicht gezielt an einzelne Autofahrer richten.
Aktuelle Kontrolle: Speedweek in Deutschland
Die Situation in Gundelfingen ist Teil einer größeren Initiative: Die Polizei führt derzeit eine „Speedweek“ durch, die auf die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam machen soll. Von Montag bis Sonntag finden verstärkt Radarkontrollen in vielen Regionen Deutschlands statt, und fast alle Bundesländer beteiligen sich an dieser Aktion. Ein besonderes Augenmerk liegt auf unfallträchtigen Strecken, Baustellen, Schulen und Krankenhäusern, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Die Aktionswoche umfasst Kontrollen auf Autobahnen, Bundesstraßen und innerorts. In Bayern, Baden-Württemberg und Brandenburg wird besonders auf den Blitzermarathon am Mittwoch gesetzt. Interessanterweise werden die Standorte der Kontrollen in den meisten Regionen nicht im Voraus bekanntgegeben, was es für Autofahrer umso wichtiger macht, stets auf der Hut zu sein. Für Bayern gibt es jedoch eine interaktive Karte der Messstellen, die hilfreich sein kann.
Strafen und Folgen
Die Strafen bei Geschwindigkeitsübertretungen können empfindlich ausfallen: Neben einem Bußgeld drohen Punkte in Flensburg und eventuell ein Fahrverbot. Bei einem Verstoß gegen das Verbot der Nutzung von Blitzer-Apps wird ein Bußgeld von 75 Euro fällig, sowie ein Punkt in Flensburg. Dies sollte jedem Autofahrer zu denken geben.
Die Wirkung von Blitzermarathons ist umstritten. Eine Studie der Universität Passau hat gezeigt, dass die Regelbefolgung durch temporäre Kontrollen meist nur kurzfristig ist. Dennoch bleibt die Sicherheit im Straßenverkehr ein zentrales Thema – nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern wie Tschechien und Kroatien, die sich ebenfalls an der Aktionswoche beteiligen.
Die nächste Kontrollwoche in Deutschland ist für den 3. bis 9. August geplant, und die Kontrollen werden vom europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk Roadpool koordiniert. In diesem Sinne, liebe Autofahrer: Bleiben Sie wachsam, halten Sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und sorgen Sie für Ihre eigene Sicherheit sowie die der anderen Verkehrsteilnehmer!