Am heutigen Tag, dem 20. Mai 2026, gibt es Neuigkeiten aus der Welt der Baustoffe, die sowohl für Fachhändler als auch für Bauinteressierte von Bedeutung sind. Die Mittelstands-Allianz Haustechnik (mah) hat sich entschlossen, Teil der Eurobaustoff zu werden, einer der größten Kooperationen im europäischen Baustoffhandel. Das ist ein Schritt, der weitreichende Folgen für die beteiligten Unternehmen und deren Partner haben könnte.
Die mah ist seit 2008 als Einkaufs- und Marketingverbundgruppe im Bereich Sanitär, Heizung und Klima aktiv. Mit dem Beitritt zur Eurobaustoff wird die Zusammenarbeit von fünf Unternehmen, darunter die Nerlich & Lesser KG aus Deggendorf und die Holtzmann & Sohn GmbH aus Ronnenberg, neu definiert. Auch die Balzer GmbH & Co. KG, die ihre Bäder-Ausstellung in Marburg betreibt, sowie die Richter & Röhrig GmbH aus Planegg sind dabei. Das sind allesamt Unternehmen, die seit Jahren im Markt etabliert sind und nun eine neue Dimension der Kooperation anstreben.
Positive Aussichten für die Branche
Dr. Eckard Kern, der Vorsitzende der Eurobaustoff Geschäftsführung, äußert sich optimistisch zur Integration der mah. Es klingt fast so, als ob er die Vorzüge dieser Fusion bereits in den Sternen sieht. Daniel Gambietz, Geschäftsführer der mah, sieht die Kooperation als Chance zur Weiterentwicklung und Professionalisierung. Es geht also nicht nur um den Beitritt zu einer größeren Gemeinschaft, sondern um die nachhaltige Stärkung der Lieferantenpartnerschaften. Das ist wichtig in einer Zeit, in der der Markt ständigen Veränderungen unterliegt.
Die Organisation, Ansprechpartner und der Unternehmenssitz der mah bleiben unverändert, was für die Partnerunternehmen Stabilität bedeutet. In den kommenden Wochen wird die mah den Dialog mit diesen Partnern intensivieren, um die Details der Zusammenarbeit zu klären. Man fragt sich, wie diese Gespräche verlaufen werden und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben. Vielleicht gibt es bald innovative Ansätze im Bereich der Logistik oder neue Marketingstrategien, die den Markt aufmischen werden.
Kooperationen im deutschen Baustoffhandel
<pEin Blick auf die Landschaft der Baustoffhandels-Kooperationen in Deutschland zeigt, dass fast alle mittelständischen Baustoff-Fachhändler in solchen Gemeinschaften organisiert sind. Das hat seinen Grund: Die Händler bleiben zwar selbstständig, lagern jedoch wesentliche Aufgaben an ihre Kooperationsorganisationen aus. So wie die erste deutsche Baustoffhandels-Kooperation, Hagebau, 1964 gegründet wurde, um den gemeinsamen Einkauf zu organisieren, hat sich auch das Aufgabenspektrum der heutigen Kooperationen stark erweitert.
In der Vergangenheit lag der Fokus klar auf dem gemeinsamen Einkauf, heute bieten die großen Akteure wie Eurobaustoff und Hagebau auch Vertriebsdienstleistungen an. Das reicht von Marketingunterstützung über Logistik bis hin zu Mitarbeiterschulungen. Die genannten Kooperationen entwickeln sogar Einzelhandelskonzepte für Endverbraucher, was zeigt, wie dynamisch und anpassungsfähig diese Organisationen sind.
Mit ihren Zentrallagern, wie zum Beispiel den sechs von Eurobaustoff, ermöglichen sie eine effizientere Lagerhaltung. Das ist ein echter Vorteil, der sich in günstigeren Preisen und höheren Gewinnmargen niederschlägt. Die Kooperationen haben sich also längst zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Baustoffhandels entwickelt und bieten nicht nur Einkaufsvorteile, sondern auch umfassende Unterstützung in Bereichen wie IT-Infrastruktur und Unternehmensberatung.
Die Eurobaustoff und die Hagebau sind die größten ihrer Art in Deutschland und zeigen, dass der Trend zur Internationalisierung auch im Baustoffhandel nicht haltmacht. Irgendwie fühlt es sich an, als ob wir an der Schwelle zu einer neuen Ära stehen – und das nicht nur für die mah, sondern für die gesamte Branche.