Am Donnerstagmorgen, dem 7. Mai 2026, kam es auf der A3 bei Deggendorf zu einem folgenschweren Vorfall, der die Verkehrsströme gehörig durcheinanderbrachte. Ein kroatischer Sattelzug, beladen mit Waschmittel, sorgte für einen unerwarteten Stopp in Fahrtrichtung Passau. Der Auflieger geriet in Brand, und wie es scheint, war eine Überhitzung der Reifen der Übeltäter – ein ganz gewöhnlicher, aber folgenschwerer Unfall. Der 63-jährige Fahrer, der geistesgegenwärtig handelte, konnte den brennenden Auflieger am Standstreifen abkoppeln. Glücklicherweise blieben Verletzte aus, und die Bevölkerung war nicht in Gefahr.
Die Feuerwehr rückte schnell an, und die Löscharbeiten zogen sich bis gegen 8.30 Uhr hin. Währenddessen entwickelten sich aufgrund des Rauchs und der Löscharbeiten erhebliche Verkehrsbehinderungen. Die Autobahn war für etwa 45 Minuten komplett gesperrt, und der Berufsverkehr staut sich schnell auf rund sieben Kilometer. Komischerweise gab es auch auf der A92 in beide Richtungen Rückstaus. Eine Umfahrung über die B8 war nicht möglich, da die Schwarzwöhrbrücke ebenfalls gesperrt war. Stattdessen mussten die Autofahrer einen Umweg über Metten, Deggendorf-Seebach und Hengersberg in Kauf nehmen. Ich kann mir vorstellen, wie genervt die Pendler waren, die sich in diesem Stau wiederfanden.
Die Bergungsarbeiten
Das Technische Hilfswerk (THW) war ebenfalls vor Ort und kümmerte sich um die Bergung der Ladung. Der geschätzte Schaden wird auf mindestens 50.000 Euro beziffert – ein echter Schock für den Fahrer und die Versicherung. Gegen 8.45 Uhr reichte der Stau bereits fast acht Kilometer bis nach Offenberg zurück. Ich kann mir das Geschrei in den Autos vorstellen – „Nicht schon wieder!“
Die Feuerwehrleute aus Deggendorf, Metten, Neuhausen, Schwarzach und Hengersberg leisteten hervorragende Arbeit, auch wenn ich mir sicher bin, dass sie den Geruch von brennendem Waschmittel noch lange in der Nase haben werden. Ein eher unangenehmer Duft, wenn man bedenkt, dass Waschmittel normalerweise für Sauberkeit steht, hier aber alles andere als sauber war.
Die Bergungsarbeiten dauerten bis in den späten Vormittag, während der Verkehr in Fahrtrichtung Passau über die Nebenfahrbahn umgeleitet wurde. Eine mühsame Situation für viele Autofahrer, die sich fragen mussten, ob sie jemals wieder rechtzeitig zur Arbeit kommen würden. Aber hey, in solchen Momenten lernt man das Geduld haben. Und auch wenn es ärgerlich war, ist es doch beruhigend zu wissen, dass der Fahrer und alle anderen unversehrt blieben.