Die Aufregung in Moosinning ist spürbar. Nach der knappen Niederlage im ersten Relegationsspiel zur Landesliga gegen die SpVgg GW Deggendorf, wo der FC Moosinning mit 1:2 vom Platz ging, steht nun das Rückspiel vor der Tür. Am Samstag um 16 Uhr wird die Mannschaft in Deggendorf alles auf eine Karte setzen müssen. Ein Sieg mit zwei Toren Unterschied ist nötig, um in die nächste Runde einzuziehen. Die Stimmung ist angespannt: Ein Unentschieden oder eine weitere Niederlage würde das Aus bedeuten. Bei einem knappen Sieg mit nur einem Tor Unterschied könnte eine Verlängerung und eventuell ein Elfmeterschießen die Entscheidung bringen.

Trainer Christoph Ball hat nach dem Hinspiel, in dem seine Mannschaft viele Chancen vergab, klare Erwartungen formuliert. „Wir müssen die Möglichkeiten, die wir bekommen, besser nutzen“, sagt er und deutet damit die Schwächen der ersten Partie an. Starke Gegner wie Deggendorf, die sich als Vize der niederbayerischen Bezirksliga Ost qualifiziert haben, werden nicht leicht zu bezwingen sein. Die Deggendorfer haben in dieser Saison 20 Siege errungen und zeigen sich als ein wahrlich ernstzunehmender Gegner.

Vorbereitungen und Teamupdates

Die Vorfreude auf das Rückspiel ist bei den Spielern und dem Trainerteam groß. Moosinning kann auf Rückkehrer wie Christian Häusler, Maximilian Lechner und Maximilian Völke bauen. Maximilian Siebald, der verletzt war, wird ebenfalls auf dem Platz stehen, während bei Aziz und Mohamed Abdane noch Unsicherheiten bestehen. Elias Faust, der im Hinspiel aufgrund einer Verletzung ausfiel, wird aller Voraussicht nach auch wieder mit von der Partie sein. Ball ist stolz auf die Moral seiner Mannschaft, die sich trotz des Rückstands im Hinspiel nicht aufgegeben hat. „Wir müssen an uns glauben, auch wenn wir mal hinten liegen“, betont er und gibt der Mannschaft damit den nötigen Rückenwind.

Deggendorfs Trainer Benjamin Penzkofer hat nach dem Abstieg aus der Landesliga viele junge Talente in die Mannschaft integriert. „Kein typischer Bezirksligist“, so beschreibt Ball seinen kommenden Gegner, und hebt die erfolgreiche Jugendarbeit hervor. Die Spieler der SpVgg werden alles daran setzen, die kompakte Defensive von Moosinning zu durchbrechen und die wenigen Räume, die sie lassen, zu nutzen. Das wird eine Herausforderung für die Moosinninger, die sich auf mehr Körperlichkeit im Spiel einstellen müssen.

Der Blick über die Relegation hinaus

Die Relegation hat nicht nur für Moosinning eine Bedeutung. Auch in der Regionalliga Bayern stehen spannende Duelle an. Die Partien zur Relegation wurden ausgelost, und am Dienstag, 19. Mai 2026, wird das Hinspiel zwischen dem ASV Cham und dem Tabellen-16. der Regionalliga Bayern ausgetragen. Das Geschehen in der Liga ist ein ständiger Wettlauf, und die meisten Teams kämpfen um ihre Existenz oder einen Aufstieg. Die SpVgg Greuther Fürth nimmt an der Relegation zur 2. Bundesliga teil, und je nachdem, wie sie abschneiden, könnte das auch Auswirkungen auf die Bayernliga haben.

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Für Moosinning ist das Rückspiel gegen Deggendorf nicht nur ein Spiel – es ist eine Chance, sich zu beweisen und die eigene Stärke unter Beweis zu stellen. Die Fans fiebern dem Aufeinandertreffen entgegen, und die Atmosphäre wird mit Sicherheit elektrisch sein. Wenn die Spieler an ihre Grenzen gehen und die Chancen endlich nutzen, könnte die nächste Runde in greifbare Nähe rücken. Es bleibt spannend!