Heute ist der 6. Mai 2026 und die Wetterlage in Bayern hat so einiges auf dem Kasten. Eine stürmische Nacht liegt hinter uns, und die Feuerwehr war häufig im Einsatz – die ersten Gewitter haben ihre Spuren hinterlassen. Besonders in München war der Himmel am Mittwochabend ein Schauspiel der Natur mit heftigem Regen und beeindruckenden walnussgroßen Hagelkörnern in Weilheim. Das klingt dramatisch, doch größere Schäden blieben zum Glück aus. Die Feuerwehr München meldete keine besonderen Einsätze. Dennoch, die integrierte Leitstelle Oberland verzeichnete kleinere Vorfälle, wie überflutete Keller und Straßen, die offensichtlich mit dem Wetter nicht ganz klar kamen.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor weiteren Gewittern. Blitzschlag, umstürzende Bäume, herabfallende Äste und sogar Dachziegel können gefährlich werden. Zudem gibt es Warnungen vor Überflutungen und Erdrutschen. In der Nacht zuvor gab es bereits mehrere Unwettereinsätze in Franken, aber gottlob ohne Verletzte. In Unterfranken mussten die Feuerwehrleute zu 18 Einsätzen ausrücken, um Wasser und umgestürzte Bäume von den Straßen zu beseitigen. Das sind wahrlich aufregende Zeiten für die Einsatzkräfte!
Die Prognose für die kommenden Tage
Die Wetterprognose für Donnerstag verspricht viele Wolken, gebietsweise Regen und vereinzelt Gewitter. Die Temperaturen werden sich zwischen 13 und 19 Grad bewegen. Aber keine Panik! Die Warnstufe Rot für München wurde aufgehoben, obwohl sie für einige Teile des Landkreises weiterhin gilt. Der DWD rät, Aufenthalte im Freien zu vermeiden und sich in sicheren Gebäuden aufzuhalten. Gerade jetzt, wo die Tornado-Gefahr in München bis 17:30 Uhr galt, sollte man die Füße schön warm und trocken halten.
Besonders spannend ist die Wetterentwicklung im Osten, wo nachts noch Starkregen möglich ist. Ein Hochdruckeinfluss setzt sich von Norden her durch, und die Luftmasse trocknet langsam im Osten und Süden ab. Dennoch sollten wir auf der Hut sein: In Thüringen bis Sachsen könnten regional 25 bis 40 l/qm in mehreren Stunden fallen. Das klingt nach einer feuchten Angelegenheit, oder? Am Donnerstag wird nur im Süden, speziell am Alpenrand, mit vereinzelten Gewittern gerechnet, die Starkregen um 15 l/qm binnen einer Stunde und stürmische Böen mit sich bringen könnten.
Ein Blick nach vorn
Am Freitag schließlich kündigt sich freundlicheres Wetter an, mit Temperaturen zwischen 17 und 22 Grad. Allerdings könnte es am Morgen zu Nebel oder Hochnebel kommen, was die Sicht erheblich beeinträchtigen kann. Wer weiß, vielleicht kommt dann auch der ein oder andere Frost zum Vorschein. Das ist ja auch nicht ganz ungewöhnlich für diese Jahreszeit! Die nächste Aktualisierung des DWD steht für Donnerstagfrüh an. Bis dahin heißt es: Abwarten und Tee trinken – oder bei all dem Wetter einfach mal einen entspannten Abend zu Hause genießen.