In der Sparkassen-Arena in Dachau gab es am Donnerstagabend ein Fußballfest der besonderen Art zu erleben. Der TSV Jetzendorf zeigte sich in bester Spiellaune und ließ dem VfR Neuburg beim 7:0 keine Chance. 380 Zuschauer, die sich auf den Weg gemacht hatten, um das Landesliga-Duell zu verfolgen, waren Zeugen eines einseitigen Spiels, das schon frühzeitig in die Richtung der Jetzendorfer kippen sollte.

Die Partie startete alles andere als optimal für den VfR Neuburg. Ein missratener Spielaufbau und ein verlorener Zweikampf führten bereits in der 5. Minute zu einem Foulelfmeter für den TSV, den Leon Nuhanovic souverän verwandelte (0:1). Die frühe Führung gab dem Gast aus Jetzendorf nicht nur Sicherheit, sondern offenbarte auch die Schwächen in der Neuburger Abwehr, die vor allem auf der linken Seite auffällig anfällig war.

Ein Torfestival in Jetzendorfs Händen

Den Neuburgern gelang es in der ersten Halbzeit kaum, offensiv Akzente zu setzen. Ein missratener Schuss von Leon Beran und ein Kopfball von Trainer Moritz Bartoschek waren die wenigen nennenswerten Aktionen. Stattdessen war es Luca Broncel, der in der 36. Minute auf 0:2 erhöhte. Mit diesem Stand ging es in die Halbzeitpause.

Der zweite Durchgang begann mit einer weiteren kalten Dusche für die Gastgeber. In der 51. Minute erhöhte Leon Heinzlmair auf 0:3. Und er sollte nicht genug haben – nur sieben Minuten später schnürte er seinen Doppelpack und stellte auf 0:4. Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass Neuburg nicht in der Lage war, den Jetzendorfer Angriffen etwas entgegenzusetzen. Ein weiterer Foulelfmeter in der 73. Minute, verwandelt von Stefan Stöckl, brachte das 0:5, gefolgt von einem Treffer von Florian Kobold in der 78. Minute und Dominik Schloßbauer in der 82. Minute. Das Endresultat von 7:0 war mehr als deutlich und spiegelte die Überlegenheit des TSV wider.

Die Stimmen nach dem Spiel

Eine bittere Pille für den VfR, dessen Spielertrainer Sebastian Habermeyer vor der Saison Bedenken über die kurze Vorbereitung und den personellen Umbruch geäußert hatte. Nach dem Spiel war er sich sicher, dass die Niederlage verdient war, zeigte sich aber optimistisch. „Wir haben viele junge Spieler, die sich an das höhere Tempo gewöhnen müssen“, so seine Worte. Moritz Bartoschek, Trainer des TSV Jetzendorf, fand ebenfalls klare Worte und sprach den Unterschied zwischen Bezirksliga und Landesliga an. Für Neuburg war es eine lehrreiche, wenn auch schmerzliche Erfahrung.

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Eine weitere Unannehmlichkeit für den VfR war die Rote Karte für Leon Bojaj in der 83. Minute, die das Bild der Partie nur noch verschlechterte. Mit vereinten Kräften können die Neuburger auf ein besseres Ergebnis hinarbeiten. Doch der Weg dorthin wird nicht einfach sein, vor allem wenn man die Überlegenheit des TSV Jetzendorf in diesem Spiel betrachtet.

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