Heute ist der 15.05.2026, und in Coburg gibt es aufregende Neuigkeiten aus der Theaterwelt! Ulrich Peters, ein Name, der in der Szene schon oft als Retter gefeiert wurde, ist zurück – und das gleich mit einer wichtigen Aufgabe. Als Interimsintendant des Landestheaters Coburg soll er die Probleme, die sein Vorgänger hinterlassen hat, lösen. Das ist für viele eine große Herausforderung, aber Peters hat bereits bewiesen, dass er das Zeug dazu hat. Vor seiner Rückkehr ins Theaterleben war er die rettende Hand am Badischen Staatstheater Karlsruhe, wo er nach der Entlassung des vorherigen Intendanten 2021 erfolgreich die Geschicke lenkte. Nach dieser Zeit wurde er sogar in den Ruhestand verabschiedet. Doch nun, mit stolzen 70 Jahren, packt er die Herausforderung in Coburg an – eine Rückkehr, die viele mit Spannung erwarten.

Sein Engagement in Coburg ist nicht nur eine kurzfristige Lösung. Peters wird neuer Intendant für die Spielzeiten 2026/27 und 2027/28. In dieser Zeit wird er gemeinsam mit Schauspieldirektor Frank Behnke und Ballettdirektor Hans Henning Paar ein neues Führungstrio bilden. Behnke bringt seine Erfahrungen vom Staatstheater Meiningen mit, während Paar, der als Künstlerischer Leiter und Chefchoreograf des TanzTheaterMünster bekannt wurde, seit 2022 als freischaffender Choreograf und Coach tätig ist. Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig hat die drei als „hervorragende Theatermacher“ bezeichnet. Eine reguläre Ausschreibung für die Nachfolge von Neil Barry Moss, der zur Spielzeit 2027/28 das Theater in Münster übernimmt, ist ebenfalls vorgesehen.

Ein Blick auf die Theaterlandschaft

Die Theaterstatistik zur Saison 2023/24 zeigt, dass das Theaterleben in Deutschland floriert. Mit 25,3 Millionen Besuchen – das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahr – scheinen die Menschen wieder mehr Freude an kulturellen Erlebnissen zu finden. Die Betriebseinnahmen der Theater in öffentlicher Trägerschaft sind um 17 Prozent gestiegen, und die Zuschüsse wurden ebenfalls angehoben. Das klingt alles wunderbar, aber es gibt einen kleinen Wermutstropfen: Ab Ende 2024 stehen die Theater vor drastischen Einsparungen, trotz der steigenden Kosten. Eine spannende, aber auch herausfordernde Zeit steht bevor.

Die Anzahl der Beschäftigten an Theatern in öffentlicher Hand hat allerdings zugenommen. Rund 4 Prozent mehr fest angestellte Mitarbeiter und sogar 6 Prozent mehr unständig Beschäftigte – das sind gute Nachrichten für viele, die in strukturschwachen Regionen, wie es in Coburg der Fall ist, auf diese wichtigen Arbeitgeber angewiesen sind. Die Theater bleiben ein unverzichtbarer Bestandteil der Kultur und des sozialen Lebens in Deutschland. Und mit Peters und seinem neuen Team könnte das Landestheater Coburg in den nächsten Jahren eine spannende Reise antreten – die Besucher dürfen gespannt sein!