Am Donnerstagabend, dem 18. Mai 2026, versammelten sich rund 1200 Zuschauer im Stadion, um das mit Spannung erwartete Relegationshinspiel zwischen dem FSV Pfaffenhofen und dem FC Coburg zu verfolgen. Ein Spiel, das für die heimischen Fans mit einem 2:1-Sieg endete und den Pfaffenhofenern einen wichtigen Schritt in Richtung Bayernliga-Aufstieg sicherte. Der FSV zeigte von Beginn an, wer der Herr im Ring ist und dominierte das Geschehen auf dem Platz.
Die erste gefährliche Aktion kam in der 20. Minute, als Michael Senger eine Hereingabe ins Spiel brachte, die jedoch keinen Abnehmer fand. In der 25. Minute war es dann Kristof Kuchlbauer, der eine Freistoßflanke von Senger knapp am Tor vorbei köpfte. Die anfängliche Dominanz der Pfaffenhofener wurde jedoch durch eine Verletzung von Paolo Cipolla in der ersten Halbzeit etwas gedämpft. Er wurde durch Yasin Keskin ersetzt. Coburg hatte in der 41. Minute das erste Mal die Möglichkeit, auf das Tor zu schießen, doch der Schuss ging über das Gehäuse.
Die zweite Halbzeit: Ein Kopfballtor und die Vorentscheidung
Die zweite Halbzeit begann vielversprechend für die Pfaffenhofener. In der 49. Minute erzielte Kuchlbauer per Kopf nach einer Ecke das 1:0. Kaum hatte das Publikum den Jubel überstanden, verhinderte FSV-Keeper Moritz Köhler im Gegenzug mit einer starken Parade fast den Ausgleich. Doch die Pfaffenhofener ließen sich nicht beirren und setzten ihren Druck fort. Simon Heigl bereitete in der 67. Minute das 2:0 vor, als er Jonas Redl mit einem präzisen Pass bediente, der per Kopf vollendete.
Die Partie schien dann etwas abzuflachen, obwohl der FSV sogar eine Chance auf das 3:0 hatte. In der Nachspielzeit, genauer gesagt in der 90.+2 Minute, erzielte Norik Höhn den Anschlusstreffer für Coburg. Ein kleiner Dämpfer, aber der FSV-Coach Ludwig Dietrich zeigte sich dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Er bedankte sich bei der Stadt Pfaffenhofen, Bürgermeister Herker, Landrat Albert Gürtner, der Polizei und den Sanitätern für die großartige Unterstützung.
Ein Blick auf die Saison und die nächsten Herausforderungen
Diese Saison war für den FSV Pfaffenhofen die erfolgreichste in der Vereinsgeschichte. Mit einem 3:0-Auswärtssieg gegen den TSV Hollenbach sicherte sich das Team den zweiten Platz in der Landesliga Südwest und damit die Bayernliga-Relegation. Trainer Ludwig Dietrich hatte das Spiel gegen Hollenbach als schwierig beschrieben, da der Gegner gut verteidigte. Doch in der 61. Minute erzielte Maurice Untersänger das erste Tor, gefolgt von einem Elfmeter durch Michael Senger in der 79. Minute und dem dritten Tor durch Luka Brudtloff in der 90. Minute. Das Team hat sich gut auf die bevorstehenden Herausforderungen eingestellt.
Jetzt steht das Rückspiel gegen den FC Coburg an, und die Vorfreude ist groß. Der FSV geht ohne Druck in die Relegationsspiele, was die Spieler zusätzlich motiviert. Während der FSV in den letzten acht Saisonspielen 19 von 24 möglichen Punkten holte, muss Coburg ein Tor aufholen, nachdem es im Hinspiel mit 1:0 verloren hat. Das Rückspiel findet am Pfingstmontag um 16 Uhr in Coburg statt und die Fans sind gespannt, ob ihr Team den Aufstieg in die Bayernliga schaffen kann.