In Coburg tut sich was! Auf der Lauterer Höhe wird bald eine neue Schule für Pflegekräfte, Sozialbetreuer und Erzieher ihre Pforten öffnen. Die Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) hat ein ehrgeiziges Projekt ins Leben gerufen, das nicht nur die Bildung, sondern auch die Zukunft der sozialen Berufe in der Region ganz entscheidend voranbringen soll. Momentan sind die rund 500 Schülerinnen und Schüler in einem ehemaligen Firmengebäude in Coburg-Creidlitz untergebracht – das ist für die Schulleiterin Dagmar Alfsmann, die seit 1994 bei der GGSD ist, nicht nur eine Herausforderung, sondern auch ein Ansporn, diesen Neubau als bedeutenden Fortschritt zu sehen.

Das neue Schulgebäude wird stolze 20 Klassenräume bieten. Ein echter Gewinn, wenn man die Rekordanzahl der Studenten betrachtet! Die Schule bildet seit über 35 Jahren Fachkräfte in pflegerischen und sozialen Berufen aus. Das Private Berufliche Schulzentrum Coburg hat sich längst einen Namen gemacht und kann sich über Auszeichnungen wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und „Umweltschule in Europa“ freuen. Ein tolles Engagement für offene und nachhaltige Bildung!

Ein breites Ausbildungsangebot

Die Ausbildungsangebote der GGSD sind vielfältig und reichen von Sozialbetreuer/in über Pflegefachhelfer/in bis hin zu Erzieher/in. Darüber hinaus sind alle Angebote nach AZAV zertifiziert und können durch die Arbeitsagentur gefördert werden. Das ist besonders wichtig, denn die Ausbildung zur Pflegefachkraft ist im Moment sehr gefragt. Im Jahr 2024 haben über 37.400 Personen ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann erfolgreich abgeschlossen! Und der Bedarf wächst stetig – 59.400 neue Ausbildungsverträge wurden im gleichen Jahr abgeschlossen.

Die generalistische Pflegeausbildung, die 2020 eingeführt wurde, hat sich in den letzten Jahren zum Standard entwickelt. Sie dauert drei Jahre in Vollzeit und findet an Pflegeschulen sowie in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen statt. Das duale Studium, das praktische und theoretische Inhalte verbindet, schließt mit einem Bachelor-Abschluss ab. Wie gesagt, der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften ist enorm! Rund 20% der Auszubildenden sind über 30 Jahre alt, und 74% sind Frauen. Es zeigt sich: Pflegeberufe sind nicht nur für junge Menschen attraktiv.

Vielfältige Fortbildungsangebote

Doch die GGSD bietet nicht nur die klassische Ausbildung an. Auch berufsbegleitende Qualifizierungen über standortübergreifende Onlineangebote sind möglich, und das Seminar für Fort- und Weiterbildung in Vierzehnheiligen hat ebenfalls ein breites Angebot in Pflege, Betreuung und Heil-/Pädagogik. Ist das nicht genial? Fortbildungen können sogar als Inhouse-Schulung gebucht werden, was für viele Einrichtungen eine praktische Lösung darstellt.

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Zusätzlich hat die Hospizakademie der GGSD sich auf Palliative Care und Hospizkultur spezialisiert. Hier werden Kurse und Seminare sowohl online als auch in Präsenz angeboten. Das zeigt, wie wichtig es ist, sich ständig weiterzubilden und auf dem neuesten Stand zu bleiben, besonders in Bereichen, die so sensibel sind wie die Pflege.

Insgesamt profitiert Coburg nicht nur von einem neuen Schulgebäude, sondern auch von einem gestärkten Netzwerk an Ausbildungsmöglichkeiten, das sowohl den Bedürfnissen der Studierenden als auch den Anforderungen der Branche gerecht wird. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die neuen Räumlichkeiten auf die Ausbildung von Fachkräften in der Region auswirken werden – auf die Zukunft der Pflege und sozialen Berufe in Coburg!

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