Heute ist der 13.07.2026 und in Coburg wird gefeiert! Die Abschlussveranstaltung der Kampagne „Startchance kita.digital+Sprache“ hat die Region zum Strahlen gebracht. Ganze 17 Kindertageseinrichtungen aus Coburg, Lichtenfels und Bamberg wurden für ihre innovativen Projekte ausgezeichnet. Mit viel Freude und Stolz nahmen die Erzieherinnen und Erzieher die Urkunden entgegen, während Bürgermeister Can Aydin sein Grußwort an die Teilnehmer richtete. Es war einfach schön zu sehen, wie engagiert die Einrichtungen diesen Weg zur digitalen Bildung beschreiten.

Was genau wird eigentlich in diesen Kitas gemacht? Kinder nehmen eigene Hörgeschichten auf, fotografieren Naturmaterialien für ein digitales Memory und erstellen sogar Trickfilme! Diese kreativen Projekte sind nicht nur ein Teil des pädagogischen Alltags, sondern auch eine tolle Möglichkeit, die digitale Medienkompetenz der Kleinen zu fördern. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war der „Markt der Möglichkeiten“, auf dem die Kitas ihre Projekte präsentierten. Hier konnten die Gäste hautnah erleben, wie digitale Medien altersgerecht in die Bildungsarbeit integriert werden.

Digitale Bildung im Vorschulalter

In den letzten Jahren hat sich viel getan, wenn es um die digitale Bildung im Vorschulalter geht. Rund 300 Einrichtungen in ganz Bayern haben im vergangenen Kampagnenjahr an diesem wertvollen Projekt teilgenommen. Die Kampagne zeigt eindrucksvoll, wie wichtig digitale Bildung für die Entwicklung der Kinder ist. Über ein Jahr lang haben die Einrichtungen an verschiedenen Projekten gearbeitet und dabei die Unterstützung von speziell geschulten kita.digital.coaches in Anspruch genommen. Das Bayerische Familienministerium fördert diese Initiative, um einen kreativen, kritischen und sicheren Umgang mit digitalen Medien zu gewährleisten.

Doch das ist längst nicht alles! Auch andere Organisationen und Projekte in Deutschland setzen sich mit ähnlichen Themen auseinander. Das JFF – Institut für Medienpädagogik bietet wertvolle Studienergebnisse und Materialien zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern. Eltern finden Tipps und Fachkräfte erhalten Informationen zu Fortbildungen, um die Medienarbeit in Kitas weiter zu verbessern. Blickwechsel e.V. führt medienpädagogische Fortbildungen für Erzieherinnen und Erzieher durch, die sich mit den verschiedenen Aspekten der Medienbildung befassen, von Fotografie über Audio bis hin zu Computer und Internet.

Vielseitige Ansätze zur Medienbildung

Ein weiterer interessanter Aspekt ist das Modellprojekt „Digitale Medien in der frühpädagogischen Praxis“ der FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH. Hier wird versucht, Kitas beim sinnvollen Einsatz digitaler Medien zu unterstützen. Gleichzeitig fand das Forschungsprojekt „Medienerziehung im Dialog von Kita und Familie“ statt, das die Medienerziehung im Austausch zwischen Eltern und Fachkräften untersucht hat. Und das DigiKids-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Medienkompetenz im Kindergartenalter zu fördern.

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In dieser bunten Landschaft der Medienbildung gibt es auch internationale Kooperationen, wie das Erasmus+ Projekt zur Fotografie mit Kindern. Hier arbeiten Partner aus Deutschland, Estland, Kroatien und Slowenien zusammen, um Materialien zur Medienkompetenz zu entwickeln. Mit Projekten wie dem Ohrenspitzer, das die Zuhörkompetenz von Kindern fördert, wird die Vielfalt der Ansätze in der Medienbildung deutlich. Sogar im DRK Kindergarten Fuldablick gibt es kreative Ideen, wie das Projekt „Vom Mausklick zum Pinselstrich“, das sich mit (Computer-)Kunst beschäftigt.

Die Zukunft der digitalen Bildung in Kitas sieht vielversprechend aus. Mit solch engagierten Projekten und einem klaren Fokus auf Medienkompetenz werden die Kinder bestens auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorbereitet. Man darf gespannt sein, wie sich diese Entwicklungen in den kommenden Jahren weiter entfalten werden!

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