Heute ist der 19.05.2026 und es gibt Neuigkeiten aus der Welt des Ultracyclings, die man nicht verpassen sollte. Rainer Steinberger, der Doppelweltmeister in dieser Disziplin, hat sich auf ein spannendes Abenteuer eingelassen: das Race Across Italy. Ein Wettkampf, der alles andere als einfach war, denn die Strecke betrug stolze 700 Kilometer mit satten 10.000 Höhenmetern. Und das alles ohne Teamunterstützung, in der Kategorie „Unsupported“! Da kann man sich schon mal fragen, was in einem solchen Kopf vorgeht, wenn man sich so einer Herausforderung stellt.
Die Temperaturen waren ungewöhnlich kalt, zwischen 2 und 3 Grad, was nicht gerade zur Motivation beiträgt, man kennt es ja: bei solchem Wetter ist das Aufstehen schon eine Herausforderung, geschweige denn das Radfahren. Aber Steinberger ließ sich nicht beirren, auch wenn die App „Komoot“ beim Start nicht richtig funktionierte und ihm einige Probleme bereitete. Trotz körperlicher Schwierigkeiten im Vorfeld entschloss er sich, das Rennen durchzuziehen – eine Entscheidung, die sicherlich nicht leicht fiel, aber für einen Weltmeister gehört das irgendwie dazu.
Ein Wettkampf der Extreme
Wie es der Zufall wollte, lag Steinberger zunächst hinter den Führenden. Doch er ließ nicht locker und kämpfte sich bis auf den zweiten Platz vor – ein beeindruckendes Comeback, das zeigt, was in ihm steckt! Die Nerven lagen blank, denn der Wettkampf war intensiv und es gab einen ständigen Schlagabtausch mit seinem Kontrahenten. Ein Anstieg war dann der wahre Prüfstein. Plötzlich ging ihm das Wasser aus, und man kann sich vorstellen, was das in einem solchen Rennen bedeutet: Dehydrierung. Da hilft kein Zureden, da muss schnellstens eine Lösung her.
In der kalten Nacht entschied sich Steinberger, sich neu einzukleiden. Ein kleiner, aber entscheidender Schritt! Nach dem Umziehen wurde sein Körper langsam warm, und das half ihm, den Rückstand aufzuholen. Doch die Probleme blieben, Wassermangel und Krämpfe machten ihm weiterhin zu schaffen. Am Ende konnte er den Zweitplatzierten nicht halten und beendete das Rennen als Dritter – mit einer Zeit von 28 Stunden und 54 Minuten für die 772 Kilometer. Dennoch bezeichnete er das Rennen als lehrreichen Trainingswettkampf. Ein bisschen wie im Leben: Manchmal läuft’s nicht wie geplant, aber man lernt immer dazu!
Ein Blick in die Zukunft
Sein nächstes Ziel lässt nicht lange auf sich warten: Steinberger plant, sich gut zu regenerieren und bereitet sich auf das Race Across Austria vor. Der August wird für ihn zum entscheidenden Monat, denn dann möchte er seinen dritten Weltmeistertitel in Folge beim Race Around Austria gewinnen. Das ist der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind! Man fragt sich, wie viel Willensstärke und Ausdauer in einem Menschen stecken müssen, um sich solchen Herausforderungen zu stellen.
Es bleibt also spannend, was Rainer Steinberger als Nächstes auf die Beine stellt. Die Geschichten von solch mutigen Athleten sind es, die Inspiration verleihen und zeigen, wie weit man gehen kann, wenn man an sich glaubt. Vielleicht ist genau das der Schlüssel, um auch im Alltag über die eigenen Grenzen hinauszuwachsen.