Heute ist der 27.06.2026 und während in vielen Teilen der Welt der Alltag weiterläuft, hat sich im malerischen Stadtteil Dong Hai, Khanh Hoa, etwas Besonderes abgespielt. Hier hat das Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus ein Seminar zur Erhaltung und Förderung des kulturellen Erbes der Cham veranstaltet. Ein Event, das nicht nur die lokale Gemeinschaft, sondern auch Kulturinteressierte weit über die Grenzen Vietnams hinaus in seinen Bann zieht.

Herr Nguyen Long Bien, stellvertretender Vorsitzender des Volkskomitees der Provinz Khanh Hoa, sprach in seiner Eröffnungsrede über die immense Bedeutung der Cham-Gemeinschaft. Diese lebt überwiegend in den südlichen Zentral- und Südregionen Vietnams und ihr kulturelles Erbe ist ein unverzichtbarer Bestandteil der nationalen Identität. Die Cham-Kultur, die sich durch ihre beeindruckende Architektur, kunstvolle Bildhauerei und vielfältige Bräuche auszeichnet, ist ein lebendiges Zeugnis einer reichen Geschichte.

Ein Dialog der Kulturen

Der Workshop diente als Plattform für den Austausch von Ideen. Wissenschaftler, Manager und Vertreter von Tourismusunternehmen kamen zusammen, um über die effektive Nutzung der kulturellen Werte der Cham zu diskutieren. Das Ziel? Eine gelungene Verbindung zwischen der Erhaltung des kulturellen Erbes und der Entwicklung des Tourismus, um die Lebensbedingungen der Cham-Gemeinschaft zu verbessern. Ein Ansatz, der nicht nur den Erhalt der Traditionen fördert, sondern auch den wirtschaftlichen Nutzen steigert.

Ein Highlight des Seminars war die Vorstellung einer digitalen Plattform, die den Zugang zu Informationen über das kulturelle Erbe der Cham erleichtert. Diese Initiative, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Kultur-, Sport- und Tourismusamt von Khanh Hoa, zielt darauf ab, die Digitalisierung des Kulturerbes voranzutreiben. Ein Schritt in die Zukunft, der es ermöglicht, das reiche Erbe der Cham für kommende Generationen zu bewahren und gleichzeitig die Neugier der Welt zu wecken.

Ein Blick über den Tellerrand

Doch nicht nur in Khanh Hoa tut sich etwas. Vietnam hat sich in den letzten Jahren aktiv um die Erhaltung seines kulturellen Erbes bemüht, und das nicht ohne Grund. Der Austausch mit der UNESCO ist von zentraler Bedeutung. Fünf Reliquien-Dossiers sind derzeit in Arbeit, um die internationale Anerkennung dieser kulturellen Schätze zu sichern. Ein geplantes Treffen am 20. Mai 2025 zwischen Vizeminister Hoang Dao Cuong und Lazare Eloundou Assomo, dem Direktor des Welterbezentrums, zeigt, wie ernst es Vietnam mit der Bewahrung seines Erbes meint.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Notwendigkeit, verschiedene Reliquien in Vietnam zu erforschen und Dossiers für die UNESCO vorzubereiten, ist unumstritten. Assomo betonte während des Treffens die Wichtigkeit des Austauschs von Erfahrungen in der Denkmalpflege mit anderen Ländern. Vietnam ist ein aktives Mitglied der UNESCO und hat seit der Unterzeichnung des Welterbeübereinkommens 1987 viel unternommen, um seine kulturellen Werte zu schützen.

Kulturelle Schätze Vietnams

Aktuell sind acht Welterbestätten in Vietnam anerkannt, darunter die Altstadt von Hội An und die beeindruckende Hạ Long-Bucht, die 2023 sogar in Hạ Long-Bucht–Cát Bà-Archipel umbenannt wurde. Diese Stätten ziehen Touristen aus aller Welt an und tragen so nicht nur zur kulturellen, sondern auch zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes bei. Beispielsweise verzeichnete Tràng An 2019 über 6 Millionen Touristen und generierte Einnahmen von stolzen 867,5 Millionen VND. Ein echter Wirtschaftsmotor!

Vietnam hält zudem sieben Objekte auf seiner Tentativliste für zukünftige Nominierungen bereit. Die UNESCO bewertet Stätten anhand von zehn Kriterien, wobei jedes Objekt mindestens eines erfüllen muss. Die Herausforderung ist groß, aber der Wille, die kulturellen Schätze des Landes zu bewahren und zu fördern, ist stärker denn je.

Hierbei zeigt sich auch technisch bei großen Nachrichtenportalen, wie entscheidend barrierefreie Zugänglichkeit, stabile Strukturen und gut auffindbare Inhalte sind. Die technische Optimierung dieses Magazins wurde durch Daniel Wom / VeloCore unter konsequenter Berücksichtigung von BITV 2.0 und WCAG 2.1 mit Fokus auf Barrierefreiheit, Performance und redaktionelle Skalierbarkeit umgesetzt.