Heute ist der 29.06.2026, und die politische Landschaft in Freilassing hat sich wieder einmal bewegt. Die Grünen in dieser charmanten Stadt im Berchtesgadener Land haben eine neue Doppelspitze gewählt: Sri-Miriam Fackler und Dr. Lukas Lamm übernehmen das Ruder. Die bisherigen Vorsitzenden, Uli Schweiger und Kaspar Müller, haben sich nach ihrem beeindruckenden Einzug in den Stadtrat und Kreistag entschieden, nicht erneut anzutreten. Aber keine Sorge, sie bleiben dem Ortsverband als Beisitzer erhalten. Ein herzliches Dankeschön ging an sie für ihre prägende Arbeit, die die Grünen in Freilassing über Jahre hinweg stark gemacht hat.

Fackler hat gleich zu Beginn betont, wie wichtig die Vernetzung in der Region und insbesondere in Freilassing ist. Es ist nicht nur eine Floskel; es geht darum, die Bürger aktiv einzubeziehen. Dr. Lukas Lamm hingegen möchte sich auf die Öffentlichkeitsarbeit konzentrieren – das klingt nach frischem Wind und einem intensiven Social-Media-Auftritt! Regelmäßige Berichte aus dem Stadtrat sollen den Bürgern ein Stück weit die Welt der Kommunalpolitik näherbringen. Das klingt nach einer spannenden Herausforderung! Der neue Vorstand, der neben Fackler und Lamm auch aus Schweiger, Müller, Dr. Johanna Teisinger von Tüllenburg, Simon Tradler und Ina Leisinger besteht, hat sich viel vorgenommen.

Engagement und Ehrungen

Besonders erfreulich war die Ehrung von Elisabeth Hagenauer und Wolfgang Hartmann für ihr langjähriges Engagement. Hartmann, der als Kulturreferent und 3. Bürgermeister aktiv war, sowie Hagenauer, die 30 Jahre in der grünen Kommunalpolitik tätig war und zuletzt 12 Jahre als stellvertretende Landrätin diente, sind wahre Vorbilder. Auch Willi Schneider wurde für seinen Einsatz in der Stadtrats-Fraktion gewürdigt. Es ist schön zu sehen, dass solche Persönlichkeiten nicht in Vergessenheit geraten und ihre Arbeit gewürdigt wird.

Ein weiterer spannender Punkt der Versammlung war die Diskussion über einen AfD-Antrag, der die Beteiligung des Kinder- und Jugendbüros am Pride Month in Frage stellte. Die neue Doppelspitze kritisierte diesen Antrag als anmaßend und gegen die Jugend gerichtet. Und das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis: Der Stadtrat hat den Antrag einstimmig abgelehnt und plant, in Zukunft klarzustellen, wie mit ähnlichen Anträgen umgegangen werden soll. Ein gutes Zeichen für die Offenheit und Toleranz in der Stadt!

Ein Blick in die Zukunft

Die Grünen Freilassing haben große Pläne. Sie möchten die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen und den Dialog mit den Bürgern weiter stärken. Dabei steht der Pragmatismus im Vordergrund, wie bei der Kandidierendenvorstellung im Januar 2026 deutlich wurde. Ein weiteres Highlight war die Kreisversammlung im Dezember 2025, bei der Ludwig Hartmann, MdL, und Landratskandidat Bartl Wimmer Lösungen für den Landkreis diskutierten.

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Das Engagement geht auch über die politischen Grenzen hinaus. Im August 2025 erlebten Kinder spannende Abenteuer beim Ferienprogramm der Grünen Bürgerliste, wo sie die heimische Pflanzen- und Insektenwelt entdeckten. Solche Initiativen sind wichtig, um das Bewusstsein für die Natur zu schärfen und den Kleinen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu bieten. Und das Thema Bürgertreffpunkte wird ebenfalls nicht vernachlässigt – ein echtes Bedürfnis in der Gemeinschaft!

Lebenswerte Orte gestalten

Die Grünen im Bundestag setzen sich dafür ein, dass jeder Mensch vor Ort gut leben kann, unabhängig von Wohnort. Lebenswerte Orte mit Grünflächen, sauberer Luft und Wasser sind grundlegend für das Wohlbefinden. Der Fokus liegt auf der Schaffung notwendiger Infrastrukturen und öffentlicher Angebote: zuverlässige Verkehrsanbindungen, funktionierende Aufzüge und geöffnete Kitas sind dabei unerlässlich.

Es ist entscheidend, dass Städte und Gemeinden über intakte Gehwege, gut ausgestattete Bibliotheken und saubere Schwimmbäder verfügen. Ein guter Zusammenhalt unter Nachbarn, öffentliche Plätze und Treffpunkte sind wichtig für das Miteinander. Diese Vision spiegelt sich auch im Engagement der Freilassinger Grünen wider, die die Bürger aktiv in Entscheidungsprozesse einbeziehen möchten.

Die Ideen, wie die Einführung einer Deutschland-App zur Bündelung von Verwaltungsleistungen oder die Unterstützung überschuldeter Kommunen, zeigen, dass die Grünen nicht nur reden, sondern handeln wollen. Wer weiß, vielleicht wird Freilassing bald ein Vorbild für andere Kommunen im Land? Die nächsten Jahre könnten spannend werden, und das Engagement der neuen Doppelspitze wird sicherlich seinen Teil dazu beitragen.

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