Ein aufregendes Abenteuer in den Berchtesgadener Alpen! TV-Moderator Kai Pflaume hat sich der Herausforderung gestellt und die Watzmann-Überschreitung gemeistert. Ja, genau, der Watzmann – der majestätische Riese, der über das Land thront und wohl nicht nur Bergsteiger, sondern auch viele andere in seinen Bann zieht. Es war eine spontane Idee, die Pflaume und sein Freund Martin, ein erfahrener Gebirgsjäger, in die Tat umsetzten. Man könnte sagen, der Berg rief und sie mussten einfach gehen.

Vor der Tour standen jedoch einige Vorbereitungen auf dem Plan: Wetter analysieren, Ausrüstung auswählen, das richtige Schuhwerk finden und ein Zeitmanagement aufstellen – alles essentials für eine gelungene Bergtour. So ging es um 2 Uhr morgens los. Der Wecker klingelte. Und zwar richtig früh! Eine Stunde später saßen sie im Auto, um schließlich um 5 Uhr an der Wimbachbrücke in Ramsau zu starten. Die ersten Schritte auf dem Weg zur Überwindung von 2.020 Höhenmetern waren gesetzt.

Die Herausforderung der Watzmann-Überschreitung

Nach rund vier Stunden Aufstieg erreichten sie das Hocheck, den ersten Hauptgipfel. Ab hier beginnt der wirklich spannende Teil! Der schmale Grat zwischen Hocheck und Südspitze war der anspruchsvollste Abschnitt der Tour. Hier gab es nur wenige gesicherte Passagen, und Pflaume berichtete von der psychischen Herausforderung, die ihm die Nerven raubte. Man kann sich das vorstellen: der Wind pfeift, die Füße suchen Halt und der Blick geht in die Tiefe. Nach insgesamt sechs Stunden Aufstieg hatten sie die Südspitze erreicht! Ein Triumph, der die Anstrengungen wert war.

Der Abstieg ins Wimbachgries stellte sich als ebenso herausfordernd heraus. Fünf Stunden und zwanzig Minuten benötigten sie, bis sie schließlich wieder am Ausgangspunkt ankamen. Die gesamte Tour dauerte 11 Stunden und 20 Minuten – eine wahre Bergtour, die sich über stolze 23,2 Kilometer erstreckte. Nur für erfahrene, trittsichere und schwindelfreie Bergsteiger zu empfehlen! Pflaume richtete einen besonderen Gruß an die Bergwacht Ramsau, die in der TV-Doku-Serie „In Höchster Not – Bergretter im Einsatz“ bekannt wurde.

Tipps für die Watzmann-Überschreitung

Wer sich ebenfalls auf die Watzmann-Überschreitung wagt, sollte einige Dinge beachten. Die Anfahrt ist recht unkompliziert: Von der A 8 bis zur Ausfahrt Siegsdorf, dann über die B 306 nach Inzell und die B 305 über Weißbach und Unterjettenberg Richtung Berchtesgaden. In der Ramsau biegt man an der Ortseinfahrt rechts in den Wanderparkplatz Wimbachbrücke ein. Hier gibt es einen gebührenpflichtigen Parkplatz (2,50 € Tagesgebühr, Stand 2009). Der Ausgangspunkt liegt auf 634 m Höhe.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Der Hüttenanstieg beginnt mit der Überquerung der Wimbachbrücke. Ein breiter Weg führt zur Stuben-Alm und dann zur Mitterkaser-Alm. Nach etwa drei Stunden erreicht man das Watzmannhaus, von wo aus der Gipfelanstieg in Serpentinen hinaufgeht. Die erste Kletterstelle wartet mit Drahtseilunterstützung. Der Aufstieg zur Mittelspitze dauert etwa 1,45 Stunden, und von dort sind es noch ca. zwei Stunden zur Südspitze – eine markierte Route, die durch Drahtseile und rote Markierungspunkte gesichert ist.

Wichtige Hinweise

Der Abstieg beginnt mit anspruchsvollem Gehgelände am Südgrat, gefolgt von steilen Felsstufen und Schrofengelände. Wer noch nie in sandigen Schluchten mit Eisenketten abgeseilt ist, wird hier auf seine Kosten kommen! Nach etwa drei Stunden erreicht man die Wimbachgrieshütte und dann führt ein breiter Spazierweg durchs Wimbachtal zurück. Ein Tipp für alle, die sich auf diese Tour begeben: viel Wasser mitnehmen! Es gibt keine Quellen auf der Strecke.

Die beste Jahreszeit für die Watzmann-Überschreitung ist von Ende Juni bis Ende September. Wer sich fit fühlt und die nötige Trittsicherheit mitbringt, kann sich auf eine unvergleichliche Bergtour freuen – genau wie Kai Pflaume. Und vielleicht, nur vielleicht, begegnet man ja auch dem ein oder anderen Bergretter auf dem Weg.

Ein Abenteuer, das nicht nur Muskeln, sondern auch den Geist fordert. Der Watzmann ist nicht nur ein Berg, sondern ein Erlebnis für sich!

Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unsere neue VeloCore-Umsetzung erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – umgesetzt durch Daniel Wom mit sauberem semantischem Markup, ausreichenden Kontrasten und voller Tastaturbedienbarkeit.