Das Friedrichsforum in Bayreuth, ein neues Kulturhaus, das nach fast einem Jahrzehnt intensiver Bauzeit entsteht, startet im April 2026 in den Probebetrieb. Nach langer Wartezeit und vielen Anpassungen öffnet das Haus seine Türen für Kulturbegeisterte. Während die offizielle Eröffnung für Ende August 2026 geplant ist, können die Besucher bereits ab dem 30. April 2026 eine Vielzahl von Veranstaltungen genießen. Das Friedrichsforum ersetzt die alte Stadthalle und liegt in der historischen Innenstadt von Bayreuth.

In den kommenden Wochen können sich die Besucher auf ein erstklassiges Programm freuen, das in drei unterschiedlichen Spielstätten – dem Großen Saal, dem Kleinen Saal und dem Balkonsaal – aufgeführt wird. Die erste Veranstaltung, ein Konzert der deutsch-französisch-ungarischen Kammerphilharmonie, findet am 30. April 2026 um 19:30 Uhr im Balkonsaal statt. Unter der Leitung von Dirigentin Ina Stoertzenbach wird das Publikum mit Wagners Meistersinger-Ouvertüre und Mahlers 4. Sinfonie in kammermusikalischen Fassungen verzaubert.

Ein vielfältiges Kulturangebot

Das Programm im Friedrichsforum umfasst ein breites Spektrum an Genres, von Klassik über Jazz bis hin zu Theateraufführungen. Am 8. Mai 2026 wird Christoph Glucks „Iphigenie in Aulis“ im Großen Saal aufgeführt, mit einer musikalischen Leitung von Michael Hofstetter und großartigen Mitwirkenden wie Bo Skovhus und Francesca Lombardi Mazzulli. Am 10. Mai 2026 dürfen sich die Zuschauer auf „Kings of Bravura“ freuen, ein Konzert mit selten gespielten Bravourarien des 18. Jahrhunderts, dargeboten von Tenor Daniel Behle.

Besondere Akzente setzen auch die Jazzklänge von Stephanie Lottermoser am 12. Mai sowie das Orchesterabenteuer „Der Ring“ am 16. Mai, unter der Leitung von Christof Prick. Am 17. Mai wird die Cappella Aquileia mit einem Schubert-Abend begeistern, gefolgt von der Komödie „Irre“ am 18. und 19. Mai, die sich mit den Neurosigen Zeiten beschäftigt.

Karten und weitere Informationen

Tickets für die Veranstaltungen sind unter friedrichsforum.de sowie an der Theaterkasse in Bayreuth erhältlich. Diese hat von Montag bis Freitag von 10–17 Uhr und Samstag von 10–14 Uhr geöffnet. Die Gesamtkosten des Friedrichsforum-Projekts belaufen sich auf über 114 Millionen Euro, was die Bedeutung dieses Hauses für die Kultur in Bayreuth unterstreicht.

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Das Friedrichsforum ist kein reiner Tempel der Hochkultur, sondern ein Ort der Gegenwartskultur, der ein vielfältiges Programm bietet. Neben den oben genannten Veranstaltungen finden auch die jährlichen Festivals im Markgräflichen Opernhaus statt, das ebenfalls im Mai 2026 einige Veranstaltungen präsentiert, wie das 32. Bayreuther Osterfestival am 1. Mai oder die Gluck Festspiele ab dem 9. Mai.

Mit dem Friedrichsforum erhält Bayreuth eine neue kulturelle Heimat, die sowohl Einheimische als auch Besucher anziehen wird. Die Vorfreude auf die Eröffnung und die ersten Veranstaltungen wächst, und es bleibt zu hoffen, dass die Eröffnungsfeier im August 2026 die lange Wartezeit mehr als belohnen wird.