Bayreuth tritt in die Pedale: Auszeichnung als fahrradfreundliche Kommune für sieben Jahre!
In einer Zeit, in der immer mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen, hat Bayreuth einen bemerkenswerten Schritt nach vorne gemacht. Am 11. Juni 2023 empfing die Stadt die Bewertungskommission der AGFK Bayern und wurde erneut als „fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ ausgezeichnet – und das für stolze sieben Jahre! Diese Anerkennung ist nicht nur ein Titel, sondern ein Zeichen dafür, dass Bayreuth sich aktiv für die Radfahrenden einsetzt. Die Stadt, die seit 2012 Gründungsmitglied der AGFK ist, ist Teil eines Netzwerks, das mittlerweile 143 Städte, Gemeinden und Landkreise umfasst.
Die Kommission, bestehend aus Fachleuten des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Vertretern des ADFC Landesverband Bayern, untersuchte die Infrastruktur rund fünf Stunden lang. Und was soll ich sagen, es gibt viel Positives zu berichten! Der 2. Bürgermeister Stefan Schuh und zahlreiche Mitarbeiter aus verschiedenen städtischen Ämtern waren anwesend und konnten die engagierte Arbeit der Beteiligten präsentieren. Die Kommission lobte das umfassende Mobilitätskonzept und das Rad-Park-Konzept am Hauptbahnhof, die ausgewiesene Fahrradstraße, die bevorrechtigte Rad- und Fußwegtrasse sowie den Winterdienstplan. Das klingt doch alles sehr vielversprechend, oder?
Die Empfehlungen der Kommission
Trotz der positiven Rückmeldungen gab es auch Hinweise zur Verbesserung. So wurde angeregt, die Sichtbarkeit von Baustelleninfos für den Radverkehr zu erhöhen. Eine bessere Radwegweisung für den Alltagsverkehr sollte ebenfalls auf der Agenda stehen. Und nicht zu vergessen: eine Erneuerung der Markierungen und ein neuer Fahrradstadtplan sind dringend notwendig. Es gibt also noch Luft nach oben, aber Bayreuth ist auf dem richtigen Weg!
Ein Blick über die Stadtgrenzen hinaus zeigt, dass Bayreuth nicht allein ist. Die AGFK Deutschland, ein Zusammenschluss von elf kommunalen Arbeitsgemeinschaften für Fuß- und Radverkehr in Deutschland, verfolgt das Ziel, die Expertise von über 800 Städten, Gemeinden und Landkreisen im Fuß- und Radverkehr bundesweit nutzbar zu machen. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans wird das Netzwerk bis Sommer 2026 finanziert. So wird es für Kommunalvertreter einfacher, von bewährten Formaten zu lernen und Ressourcen zu bündeln.
Ein weiterer Blick in die Zukunft
Das Thema Fahrradfreundlichkeit wird auch in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Der ADFC-Fahrradklima-Test, der vom 1. September bis 30. November 2026 stattfinden wird, bietet eine Plattform für Bürger:innen, ihre Meinungen zur Fahrradfreundlichkeit in ihrer Stadt abzugeben. Diese Rückmeldungen sind für Verkehrsplaner:innen und politische Verantwortliche von unschätzbarem Wert. Denn am Ende zählt die Meinung derjenigen, die täglich auf den Rädern unterwegs sind.
Der Fahrradklima-Test ist eine der größten Befragungen zur Radzufriedenheit weltweit und wird 2026 zum zwölften Mal durchgeführt. Bei diesem Test können Kommunen nicht nur ihre Stärken und Schwächen identifizieren, sondern auch direkt vergleichen, wie sie im Vergleich zu anderen Orten dastehen. Ein Ansporn, um die Radverkehrsförderung noch weiter voranzutreiben!
Es bleibt spannend, wie sich die Entwicklungen in Bayreuth und darüber hinaus entfalten werden. Eines ist sicher: Die Radfahrenden haben die Zukunft in der Hand – und Bayreuth ist bereit, ihnen den Weg zu ebnen!
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