In Bamberg hat ein Vorfall für Aufregung gesorgt, der nicht nur die Stadtwerke in ein schlechtes Licht rückt, sondern auch für Verwirrung und Diskussion unter den Fahrgästen sorgt. Ein Busfahrer wurde fristlos gekündigt, weil er es gewagt hat, einen Passagier auf den Fahrersitz zu lassen. Das geht einfach nicht! Geschäftsführer Michael Fiedeldey äußerte sich dazu und sprach von einem irreparablen Vertrauensverhältnis, das zwischen dem Busfahrer und den Stadtwerken entstanden ist. Das Vertrauen ist weg, und das ist in einem Beruf, der auf Sicherheit und Verantwortung basiert, absolut fatal.

Was genau passiert ist? Der Busfahrer – ein junger Mann, etwa 30 Jahre alt – ließ während der Fahrt einen Passagier ans Steuer. Und das, während noch andere Fahrgäste im Bus saßen! Der Passagier bremste dann abrupt, was dazu führte, dass zwei Fahrgäste leichte Verletzungen erlitten (Prellungen, um genau zu sein). Das ist nicht nur eine fahrlässige Handlung, sondern bringt auch andere Menschen in Gefahr. Der Busfahrer wurde während eines Polizeieinsatzes freigestellt, und sein Arbeitsvertrag wurde sofort und ohne Vorwarnung gekündigt. Der Betriebsrat hat die Entscheidung des Unternehmens unterstützt, und der Busfahrer hat zudem ein Hausverbot erhalten. Aber damit nicht genug – die Stadtwerke haben auch rechtliche Schritte gegen den Busfahrer und den Fahrgast angekündigt.

Ermittlungen und Konsequenzen

Die Polizei hat bereits Ermittlungen gegen den Passagier eingeleitet, und zwar wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen fahrlässiger Körperverletzung. Auch gegen den Busfahrer wird ermittelt – und zwar nicht nur nach dem Straßenverkehrsgesetz, sondern auch nach dem Strafgesetzbuch. Er steht also unter einem echten Druck, und die Unklarheit über die Beziehung zwischen ihm und dem Passagier wirft nur noch mehr Fragen auf. Was hat ihn dazu bewogen, so eine riskante Entscheidung zu treffen? Die Hintergründe sind derzeit noch unbekannt, es wird spekuliert, aber nichts Konkretes ist bekannt.

In Zeiten, in denen Sicherheit im Straßenverkehr von oberster Priorität ist, sind solche Vorfälle besonders schwerwiegend. Die BG Verkehr zeigt in ihren Statistiken, dass nahezu drei Viertel der bei ihnen gemeldeten tödlichen Unfälle im öffentlichen Straßenverkehr geschehen. Es ist kein Geheimnis, dass die Arbeit im Straßenverkehr als gefährlich eingestuft wird – und das aus gutem Grund! Viele Einflussfaktoren, wie andere Verkehrsteilnehmende, der Zustand der Straßen und sogar das Wetter, spielen eine Rolle. Es gibt so viele Aspekte, die für einen einzelnen Verkehrsteilnehmer kaum zu beeinflussen sind.

Verantwortung und Sicherheit

Die Kampagne der BG Verkehr empfiehlt, einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Es ist wichtig, auch die Situationen der anderen Verkehrsteilnehmer im eigenen Verhalten zu berücksichtigen. Sicherheitsaspekte können durchaus optimiert werden, etwa durch die Planung der Fahrten oder durch die Ausstattung der Busse mit modernen Fahrerassistenzsystemen. Das ist nicht nur für die Fahrer wichtig, sondern auch für die Fahrgäste. Die BG Verkehr engagiert sich aktiv, um Aufklärungsarbeit zu leisten und Betriebe dabei zu unterstützen, die Arbeits- und Verkehrssicherheit zu verbessern.

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Die Ereignisse rund um den Busfahrer in Bamberg sind ein trauriges Beispiel dafür, wie schnell es zu gefährlichen Situationen im öffentlichen Verkehr kommen kann. Es bleibt abzuwarten, wie die rechtlichen Schritte ausgehen werden und welche Konsequenzen dies für die Stadtwerke und die beteiligten Personen haben wird.