Heute ist der 19.04.2026. Inmitten der malerischen Landschaft von Bad Tölz-Wolfratshausen hat die VR-Bank Starnberg-Zugspitze kürzlich bedeutende Fortschritte verzeichnet. Mit einer Bilanzsumme von stolzen 5,64 Milliarden Euro hat die Bank ihre finanzielle Stärke unter Beweis gestellt. Diese Steigerung, die im Vergleich zu 3,3 Milliarden Euro im Jahr 2024 und 2,1 Milliarden Euro im Jahr 2023 erfolgt ist, macht die VR-Bank zur drittgrößten Genossenschaftsbank in Bayern.
Die Fusion der VR-Banken Starnberg-Herrsching-Landsberg und Werdenfels, die rückwirkend zum 1. Januar 2025 vollzogen wurde, spielt hierbei eine zentrale Rolle. Diese Verschmelzung, die im Juni 2025 von den Vertretern genehmigt und am 07. Oktober 2025 rechtlich ins Genossenschaftsregister eingetragen wurde, zielt darauf ab, die Stärken beider Banken zu vereinen, um erstklassige Dienstleistungen für Mitglieder und Kunden anzubieten.
Stabile Entwicklung trotz Herausforderungen
In der Bilanz 2025 zeigt sich ein Bilanzgewinn von 4,9 Millionen Euro, obwohl dieser im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Diese Entwicklung wird auf die Fusion zurückgeführt. Dennoch sind die Kundenkredite um nahezu vier Prozent gestiegen, das gesamte Anlagevolumen sogar um über fünf Prozent. Mit einem betreuten Kundenanlagevolumen von 7,6 Milliarden Euro und rund 149.000 Kunden zeigt die Bank, dass sie eine stabilisierende Kraft in der Region darstellt, auch in angespannten wirtschaftlichen Zeiten.
Die VR-Bank beschäftigt derzeit 710 Mitarbeiter, darunter 51 Auszubildende, und hat einen Frauenanteil von 30 Prozent in Führungspositionen. Um den bevorstehenden Herausforderungen durch den Renteneintritt von fast 40 Prozent der Mitarbeiter in den nächsten zehn Jahren zu begegnen, investiert die Bank aktiv in die Ausbildung von Bankkaufleuten und schult auch Quereinsteiger. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Kontinuität und den Service für die Kunden zu gewährleisten.
Regionale Verantwortung und Investitionen
Die VR-Bank ist nicht nur in der Finanzwelt aktiv, sondern übernimmt auch soziale Verantwortung. In der Region wurden rund 250.000 Euro gespendet. Zudem hält die Bank mittlerweile rund 170 Wohnungen in der Region, was zur Schaffung von Wohnraum beiträgt. Aktuelle Bauprojekte, wie die neuen Filialen in Gauting und Gilching sowie Renovierungen in Pöcking und Aufkirchen, unterstreichen das Engagement der Bank für die regionale Entwicklung.
Vogl, der Vorstand der Bank, fordert eine Reduzierung von Regulierung und Bürokratie, da die Bank aktuell 15 Sonderbeauftragte beschäftigt. Diese Maßnahme könnte die Effizienz steigern und der Bank ermöglichen, sich noch besser auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zu konzentrieren.
Insgesamt zeigt die VR-Bank Starnberg-Zugspitze, dass sie trotz der Herausforderungen im Personalbereich und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entschlossen ist, ihre Position auszubauen und die Region weiterhin zu unterstützen. Die Fusion, die technische Verschmelzung vom 21. bis 23. November 2025, und das klare Ziel, erstklassige Dienstleistungen anzubieten, sind Schritte in die richtige Richtung.