Die Bezirkskliniken Mittelfranken feiern in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum: 20 Jahre Engagement in der Psychiatrie! Das ist nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, um über wichtige Themen zu sprechen, die viele Menschen betreffen. Am 19. Mai 2026 findet im Festsaal am Bezirksklinikum Ansbach ein Trialog statt, der sich mit dem Thema “Cannabis in der Psychiatrie” auseinandersetzt. Dieser offene Gesprächskreis richtet sich an Betroffene, Angehörige und professionelle Helfer, die in den Bereichen Psychiatrie und psychische Krisen aktiv sind.

Das Besondere an diesem Trialog? Hier wird ein gleichberechtigter Austausch von Erfahrungen gefördert. Es ist ein Raum, wo jeder zu Wort kommen kann – und soll! Die Teilnahme ist kostenfrei, was die Veranstaltung für viele Menschen zugänglich macht. Wer Fragen hat oder mehr Informationen benötigt, kann sich direkt an Stefan Schneider, EX-IN Angehörigenbegleiter, wenden. Er ist unter der Telefonnummer 0981 4653-2234 erreichbar.

Ein Blick auf die kommenden Themen

Die Trialog-Veranstaltungen finden dienstags von 17.30 bis 19.00 Uhr statt, und das nicht nur in Ansbach. Auch die Psychiatrische Tagesklinik Roth beteiligt sich und bietet einen Raum für den Austausch. Die Themen sind vielfältig und decken ein breites Spektrum ab. Am 24. Februar 2026 geht es beispielsweise um die Frage: “Warten auf Hilfe – wie übersteht man die Zeit?”. Im März wird der Umgang mit Gewalt im Kontext psychiatrischer Krisen thematisiert. Und im April steht die Problematik der “Drehtür-Psychiatrie” auf der Agenda. Es gibt also viel zu besprechen und zu lernen.

Hier ein kleiner Überblick über die geplanten Themen der nächsten Monate:

  • 24. Februar 2026: “Warten auf Hilfe – wie übersteht man die Zeit?” (Bezirksklinikum Ansbach)
  • 24. März 2026: “Der Umgang mit Gewalt im Kontext psychiatrischer Krisen” (Bezirksklinikum Ansbach, 16.30 – 18.00 Uhr)
  • 28. April 2026: “Was hilft gegen die Drehtür-Psychiatrie?” (Bezirksklinikum Ansbach)
  • 19. Mai 2026: “Cannabis in der Psychiatrie” (Bezirksklinikum Ansbach)
  • 23. Juni 2026: “Sicherheit: Wer hat Angst vor wem? Wie können wir uns voreinander schützen?” (Bezirksklinikum Ansbach)
  • 29. September 2026: “Gibt es auch zu viel Therapie?” (Tagesklinik Roth)
  • 27. Oktober 2026: “Stigmatisierung / Toleranz gegenüber psychischen Ausnahmezuständen” (Bezirksklinikum Ansbach)
  • 24. November 2026: “Umgang mit Krise und Suizidalität” (Bezirksklinikum Ansbach)

Informationen zu weiteren Trialog-Terminen in Nürnberg, Fürth und Erlangen sind auf der Website von Pandora Selbsthilfe zu finden. Auch ein Einladungsflyer und Plakate bieten eine gute Informationsquelle für Interessierte.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Der Trialog ist mehr als nur ein Gesprächskreis. Er bietet die Möglichkeit, Perspektiven auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und vielleicht auch ein Stück weit Heilung zu finden. Gerade in einer Zeit, in der psychische Erkrankungen oft stigmatisiert werden, sind solche Veranstaltungen von großer Bedeutung. Sie tragen dazu bei, dass mehr Offenheit und Verständnis für die Herausforderungen im Umgang mit psychischen Krisen entsteht. Ein Schritt in die richtige Richtung, finden Sie nicht auch?