Amberg, 30. Juni 2026 – Ein ganz besonderer Tag für den Siemens-Standort in Amberg, der sich über die Verleihung des Bayerischen Inklusionspreises „JobErfolg 2026“ in der Kategorie Privatwirtschaft freuen durfte. Die festliche Preisverleihung fand im Historischen Rathaussaal der Stadt Nürnberg statt und war ein wahrhaft würdiger Rahmen für diese bedeutende Auszeichnung. Seit 2005 wird dieser Preis vom bayerischen Behindertenbeauftragten und dem Sozialministerium verliehen und zielt darauf ab, Arbeitgeber in Bayern zu würdigen, die Inklusion im Arbeitsleben vorbildlich umsetzen.

Die Jury lobte in ihrer Entscheidung besonders die strukturelle und kulturelle Verankerung von Inklusion bei Siemens Amberg. Ramona Grosser, die Personalleiterin, und Werner Ahles, der Schwerbehindertenbeauftragte, nahmen die Auszeichnung mit Stolz entgegen. „Das Prinzip des runden Tisches“, so Grosser, sei eine zentrale Säule der Unternehmenskultur – Mitarbeitende, Führungskräfte, die Schwerbehindertenvertretung und der Betriebsärztliche Dienst kommen regelmäßig zusammen, um gemeinsam Lösungen zu erörtern. Diese Offenheit und das Miteinander schaffen ein Umfeld, in dem Barrierefreiheit nicht nur ein Schlagwort, sondern gelebte Realität ist.

Inklusion als Wettbewerbsfaktor

Staatsministerin Ulrike Scharf betonte bei der Verleihung die immense Bedeutung von Inklusion für die soziale Teilhabe und als entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Holger Kiesel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung, hob hervor, dass sich das Bewusstsein der Arbeitgeber für die Potenziale von Menschen mit Behinderung positiv verändert hat. Er spricht von einem Wandel, der längst überfällig war. Ramona Grosser bestätigte, dass Inklusion Teil des täglichen Miteinanders bei Siemens ist und Vielfalt als Erfolgsfaktor angesehen wird.

Siemens AG, eines der führenden Technologieunternehmen, das sich auf Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen konzentriert, erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen beeindruckenden Umsatz von 78,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 10,4 Milliarden Euro. Weltweit beschäftigt Siemens etwa 318.000 Menschen, was die Dimension und Verantwortung des Unternehmens verdeutlicht.

Barrieren abbauen für alle

Inklusive Arbeitsplätze sind nicht nur für Menschen mit Behinderung von Bedeutung; sie schaffen ein Umfeld, in dem alle Beschäftigten, unabhängig von ihren Voraussetzungen, ihre täglichen Aufgaben erfolgreich bewältigen können. Der Abbau von Barrieren fördert eine inklusive Arbeitswelt, die für alle Menschen zugänglich ist. Akzeptanz, Fairness und Hilfsbereitschaft sind essenzielle Faktoren, die in einem solchen Arbeitsumfeld gedeihen müssen.

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Studien zeigen, dass inklusive Teams innovativer sind und Arbeitgebern erhebliche Vorteile bringen. In Anbetracht des aktuellen Fachkräftemangels in vielen Branchen in Bayern ist es umso wichtiger, die Arbeitsplätze an die Bedürfnisse einer älter werdenden Gesellschaft anzupassen. Schließlich kann eine Behinderung in jeder Lebensphase auftreten, und viele Menschen mit Behinderung in Bayern sind gut qualifiziert und bringen wertvolles Wissen mit.

Bei Siemens in Amberg wird dies nicht nur erkannt, sondern aktiv gelebt. Die hervorragende Umsetzung der Barrierefreiheit und die konsequente Durchführung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) sind nur einige der Maßnahmen, die das Unternehmen ergreift. Inklusion ist hier kein leeres Versprechen, sondern Teil der DNA des Unternehmens.

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