Amberg, die Stadt mit dem Herzen für Nachhaltigkeit, hat wieder einmal ein deutliches Zeichen gesetzt. In einer feierlichen Zeremonie wurden die „Grüne Hausnummer“ an drei herausragende Projekte verliehen, die in puncto Energieeffizienz und Umweltbewusstsein ganz vorne mitspielen. Oberbürgermeister Michael Cerny (CSU) und Jan Schmidt, Koordinator für Nachhaltigkeitsbelange, waren sichtlich stolz, diese Auszeichnungen entgegennehmen zu dürfen. Es ist nicht nur eine Ehre, sondern auch ein Schritt in die richtige Richtung für die Stadt und ihre Bewohner.

Die Ausgezeichneten? Ein umfassend saniertes privates Wohngebäude aus dem Jahr 1958, das jetzt mit einem Effizienzhaus-Standard von 55 glänzt. Hier wurde nicht gekleckert, sondern ordentlich geklotzt: 18 cm Zelluloseeinblasdämmung, zusätzliche Dämmung von Dachflächen und der Kellerdecke – das ist schon eine Ansage! Und wie wird das gute Stück geheizt? Mit einer Wärmepumpe, die Unterstützung von einer Solaranlage erhält. Nachhaltigkeit wird nicht nur durch die verwendeten Materialien bei Fenstern und Türen großgeschrieben, sondern auch durch ein innovatives Regenwassermanagement mit einer Zisterne. Übrigens, der Vorgarten ist jetzt eine Blumenwiese – das ist nicht nur schön fürs Auge, sondern auch ein Beitrag zum Umwelt- und Artenschutz.

Die Vorzeigeobjekte der Wirtschaft

Dann haben wir da noch die prämierte Wirtschaftsförderung Amberg an der Regensburger Straße 11 und 13. Diese beiden modernen Nichtwohngebäude sind ein Paradebeispiel für energieeffiziente Bauweise und tragen stolz die Energieklasse A. Ein echter Hingucker sind die Photovoltaikanlagen auf dem Dach. Und das Begrünte Vordach? Ein echter Gewinn für die Umwelt! Zudem ist das Gebäude an das Nahwärmenetz angeschlossen, was die Energiebilanz weiter verbessert. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt dafür, dass die Luft frisch bleibt, ohne dabei unnötig Energie zu verschwenden.

Last but not least die Dreifaltigkeits-Grundschule Amberg, die mit ihrem Neubau nicht nur durch Architektur glänzt, sondern auch durch ihr Engagement für Umweltbildung. Hier lernen die Kinder nicht nur die Grundlagen der Natur, sondern erleben auch Projekte zu Energie, Wasser und Abfallvermeidung. Ein „grünes Klassenzimmer“ und geplante Hochbeete fördern das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und die Natur. Es ist einfach schön zu sehen, wie die nächste Generation für einen achtsamen Umgang mit unserer Umwelt sensibilisiert wird.

Ein Gütesiegel mit Tradition

Die „Grüne Hausnummer“ gibt es in Amberg schon seit 2003 und ist mittlerweile ein anerkanntes Gütesiegel für nachhaltig gebaute Wohn- und Nicht-Wohngebäude. Das Ziel? Den Anteil der „Grünen Hausnummern“ im Stadtgebiet zu erhöhen und damit ein klares Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Jeder Eigentümer eines Gebäudes kann einen Antrag stellen, und die Kriterien sind in einer Informationsbroschüre genau aufgelistet. Es ist wirklich einfach! Man benötigt lediglich 65 bzw. 90 Punkte, um die Auszeichnung zu erhalten. Ein kleiner Aufwand für eine große Sache!

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Die Stadt Amberg legt großen Wert auf nachhaltiges Bauen, und das ist auch gut so. Gerade im Bauwesen haben wir die Möglichkeit, einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Der Weg in eine nachhaltige Zukunft führt über innovative Bauweisen und den sorgsamen Umgang mit Ressourcen. Deutschland hat sich schließlich das Ziel gesetzt, bis 2045 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Schlagwort, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die uns alle betrifft.

Mit den diesjährigen Auszeichnungen erhöht sich die Zahl der Gebäude mit „Grüner Hausnummer“ in Amberg auf 19 Wohngebäude und neun Nichtwohngebäude. Ein großer Schritt in die richtige Richtung, und ein Grund zur Freude für alle, die sich für eine nachhaltige Zukunft einsetzen. Oberbürgermeister Cerny bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement. Und das ist auch nur fair – ohne die zahlreichen Initiativen und den Einsatz der Bürger wäre das alles nicht möglich.