Heute ist der 18.06.2026 und in Altötting gibt es Neuigkeiten, die den Kultur- und Veranstaltungsbereich betreffen. Der Haupt- und Kulturausschuss des Stadtrates hat in einer jüngsten Sitzung eine Entscheidung getroffen, die wohl einige Veranstalter aufhorchen lassen wird. Ab dem 1. Januar 2028 steigen die Entgelte für die Nutzung des Kultur + Kongress Forums. Das betrifft nicht nur die Raummieten, sondern auch die Preise für das Personal. Und obwohl das erst in ein paar Jahren in Kraft tritt, ist die Vorankündigung schon jetzt ein heißes Thema. Aber keine Sorge, die Erhöhung der Preise erfolgt nur bei Vollauslastung! Das heißt, wenn die Veranstaltungen mit 1200 Personen, die ja bekanntlich oft die Kassen klingeln lassen, tatsächlich ausgebucht sind.

Aber was heißt das konkret? Bei großen Events, die die Kapazitäten voll ausschöpfen, steigen die Basiskosten von 2200 auf 2400 Euro, während sich die Auf- und Abbaukosten ebenfalls erhöhen – von 1100 auf 1200 Euro. Und bei Messen? Da geht’s von 2600 auf 2800 Euro. Die Raummieten für kleinere Veranstaltungen sind ebenfalls betroffen. Der Raiffeisensaal, der Platz für bis zu 700 Personen bietet, wird künftig 1600 Euro kosten. Auch das Foyer und die Tagungsräume haben ihre neuen Preisschilder, die man im Hinterkopf behalten sollte.

Technik und Leihgebühren

Aber das ist noch nicht alles! Ab dem 1. Juli 2026 werden die Preise für den Verleih von Licht- und Tontechnik angepasst. Lichtpakete und Tonanlagen, die für Veranstaltungen unerlässlich sind, werden teurer – und das nicht zu knapp. So kostet das Lichtpaket für die Raumbeleuchtung künftig 100 Euro, während das Tonpaket bis 200 Personen bei 100 Euro bleibt. Ein kleiner Spaßfaktor: Wenn man mehrere Tage hintereinander Technik benötigt, wird das Ganze mit einem Umrechnungsfaktor versehen. Man kann sich vorstellen, dass die Kosten hier schnell steigen können, je länger man feiert oder arbeitet!

Um der gestiegenen Nachfrage nach Technik gerecht zu werden, hat das Forum in neue Ausstattungen investiert. Diese Technik kann von Altöttinger Vereinen und Institutionen entliehen werden, was eine schöne Möglichkeit bietet, auch kleinere Events professionell auf die Beine zu stellen. Und wer keine Lust hat, sich selbst um die Veranstalterhaftpflichtversicherung zu kümmern, kann diese entweder selbstständig oder über das Forum abschließen. Eine praktische Option, um nicht in den bürokratischen Dschungel einzutauchen.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Im Hintergrund der Preisanpassungen stehen natürlich auch die allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen. Experten berichten von einer stagnierenden deutschen Wirtschaft, die 2023 um 0,3 % geschrumpft ist, und die Prognosen für 2024 sind eher verhalten. Preisanstiege sind in der Veranstaltungsbranche an der Tagesordnung, und Budgets sind oft festgefahren oder sogar eingefroren. Petra Lammers, Geschäftsführerin von onliveline GmbH, unterstreicht die Notwendigkeit, frühzeitig mit Kunden zu kommunizieren und kreative Lösungen zu finden. Schließlich kann niemand von Luft und Liebe leben – auch nicht die Veranstaltungsprofis!

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Die Herausforderungen sind enorm: Max Bauer, ein erfahrener Ton- und Systemtechniker, spricht von der hohen Fachkompetenz, die in der Branche gefordert ist. Kreative Lösungen sind gefragt, um auch bei steigenden Preisen die Qualität zu sichern. Manchmal muss man einfach „Nein“ sagen, um die Standards aufrechtzuerhalten. Die Branche muss sich anpassen, auch an neue rechtliche Rahmenbedingungen wie das Lieferkettenschutzgesetz, um nicht aus dem Takt zu geraten.

Schlussendlich bleibt zu hoffen, dass die Veränderungen im Preisgefüge nicht nur für die Veranstalter, sondern auch für die Besucher ein positives Erlebnis schaffen. Denn letztendlich soll Kultur und Gemeinschaft Freude bereiten – und das ist unbezahlbar!

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