Heute ist der 31.05.2026 und in Altötting gibt es Neuigkeiten, die uns alle betreffen: Die Kliniken Südostbayern (KSOB) und das InnKlinikum Altötting-Mühldorf haben sich in den letzten Jahren ordentlich ins Zeug gelegt. Das Defizit des InnKlinikums konnte von 33,4 Millionen Euro auf 23,1 Millionen Euro gesenkt werden – ein beachtlicher Erfolg! Doch während die Erfolge gefeiert werden, gibt es auch ernste Herausforderungen, die auf die Region zukommen.

Die Finanzlage der KSOB sieht für 2024 einen Fehlbetrag von etwa 24 Millionen Euro vor. Man könnte sagen, sie haben noch einen langen Weg vor sich, allerdings plant man, diesen Betrag bis 2025 um die Hälfte zu senken. Klingt ambitioniert, nicht wahr? Doch die geplanten Sparmaßnahmen der Regierung könnten das Ganze ordentlich durcheinanderbringen. Man spricht von einem zusätzlichen Druck von rund 9 Millionen Euro für das InnKlinikum und etwa 14 Millionen Euro für die KSOB. Das ist eine echte Herausforderung, die nicht nur die Kliniken, sondern auch die medizinische Versorgung in unserer Region gefährden könnte.

Transformationsarbeit im Fokus

Beide Klinikverbünde haben in den letzten Jahren intensive Transformationsarbeit geleistet. Es geht darum, die Krankenhausversorgung zukunftsfähig zu gestalten. Dabei wird über vier Landkreise hinweg zusammengearbeitet, die mehr als 500.000 Einwohner zählen. Das ist schon eine Hausnummer! Maßnahmen wie die Bündelung medizinischer Leistungen, die Bildung spezialisierter Zentren und der Abbau von Doppelstrukturen zeigen, dass man aktiv an der Verbesserung der Situation arbeitet.

Übrigens, die Kliniken Südostbayern haben den Standort Berchtesgaden in eine Fachklinik umgewandelt und auch andere Standorte angepasst. Das InnKlinikum hat mit Haag und Burghausen zwei Standorte in Gesundheitszentren transformiert. In den letzten drei Jahren wurde die Zahl der Klinikstandorte von zehn auf fünf Akutkliniken reduziert. Das klingt nach einem großartigen Plan, aber es bleibt die Frage: Reicht das aus?

Forderungen und Herausforderungen

KSOB und InnKlinikum fordern nun, dass ihre bisherigen Transformationsleistungen auch in der finanziellen Unterstützung berücksichtigt werden. Es ist offensichtlich, dass ohne ausreichende wirtschaftliche Spielräume die medizinische Versorgung der Region auf der Kippe steht. Die Forderung nach einer nachhaltigen Finanzierung für versorgungsrelevante Bereiche ist verständlich – schließlich geht es um die Gesundheit der Menschen hier vor Ort. Zudem wird ein Ende der bürokratischen Zwänge gefordert, die oft mehr hindern als helfen.

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Die Herausforderungen sind also enorm, und die Situation bleibt angespannt. Klar ist, dass Krankenhausreformen Zeit, finanzielle Mittel und verlässliche politische Rahmenbedingungen benötigen. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen dies erkennen, denn die medizinische Versorgung in unserer Region ist von größter Bedeutung.