Ab dem 18. Mai 2026 wird die B20 zwischen dem Gewerbegebiet „Unterer Sulzbogen“ und dem „Wackerknoten“ in Burghausen für eine ganze Weile voll gesperrt. Die Sanierungsarbeiten, die bis zum 30. Juni 2026 andauern sollen, werden in drei Bauabschnitten durchgeführt und betreffen täglich etwa 18.000 Fahrzeuge. Ja, ihr habt richtig gehört – das ist eine Menge! Die Straße ist stark befahren und hat in Teilen noch den Charme von 1994, was nicht gerade für ein modernes Fahrgefühl spricht.

Die Vollsperrung ist unumgänglich, um Rückstaus und Sicherheitsrisiken zu vermeiden. Das kann man sich gut vorstellen, wenn man die täglichen Staus auf dieser Strecke sieht. Aber keine Sorge, der Radverkehr kann während der Bauarbeiten die vorhandenen Geh- und Radwege nutzen. Das ist doch mindestens ein Lichtblick, oder?

Erster Bauabschnitt

Der erste Bauabschnitt beginnt an der nördlichen Verbindungsrampe des Gewerbegebiets „Unterer Sulzbogen“ und endet an der südlichen Verbindungsrampe der AÖ24 (Haiminger Straße). Geplant ist, dass die Arbeiten bis zum 3. Juni 2026 dauern. Für den Verkehr, der aus Richtung Norden oder Passau kommt, gibt es eine Umleitung über die AÖ22 nach Neuötting und dann weiter auf die Staatsstraße 2108 zurück zur B20. Und für die Münchener unter euch: Ihr werdet an der Anschlussstelle Altötting abgeleitet. Aber keine Panik, das Gewerbegebiet und die AÖ24 sind weiterhin erreichbar.

Zweiter Bauabschnitt

Im zweiten Bauabschnitt geht’s von der AÖ24 bis zu den Verbindungsrampen der Burgkirchener Straße am „Wackerknoten“. Hier wird voraussichtlich bis zum 19. Juni 2026 gearbeitet. Lustigerweise bleibt eine Fahrspur für den Zielverkehr nach Burghausen offen. Das klingt fast wie ein kleiner Lichtblick, nicht wahr? Aber für den überörtlichen Verkehr gelten die Umleitungen wie im ersten Bauabschnitt.

Dritter Bauabschnitt

Der dritte und letzte Bauabschnitt umfasst die Erneuerung der vierten Fahrspur zwischen dem Kreisverkehr am Knoten St2108/B20 und dem „Wackerknoten“. Diese Arbeiten sollen bis zum 30. Juni 2026 abgeschlossen sein, und die B20 bleibt in beide Richtungen befahrbar. Hier müssen jedoch auch Umleitungen für überörtlichen Verkehr aus Richtung Neuötting sowie für den Verkehr aus Süden/Burghausen eingeplant werden. Ein bisschen verwirrend, aber das ist eben Straßenbau.

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Das Staatliche Bauamt Traunstein bittet alle Verkehrsteilnehmer, die Sperrzeiten zu beachten und die Umleitungsstrecken zu nutzen. Und ein kleiner Tipp am Rande: Bei schlechtem Wetter können sich die Arbeiten verzögern oder sogar verschieben. Also, immer schön die aktuellen Verkehrsmeldungen im Auge behalten!

Erweiterte Informationen

Übrigens, die Instandhaltungsarbeiten und Sanierungen auf der B20 sind nicht die einzigen Verkehrsbeeinträchtigungen, die es in der Region gibt. Vom 08. Juni 2026, 07:00 Uhr bis zum 19. Juni 2026, 17:00 Uhr sind ebenfalls Einschränkungen zu erwarten. Man kann sich schon vorstellen, dass das Verkehrsaufkommen steigen und Staus wahrscheinlicher werden. Die Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren und auf die Verkehrsleitschilder zu achten.

Aktuelle Informationen der Zentralstelle Verkehrsmanagement Bayern zeigen, dass es auf der B20 in Burghausen zwischen Burghausen/Wacker und Hohenwart Sperrungen und Fahrbahnerneuerungen gibt. Insgesamt handelt es sich um eine Länge von 1,5 km. Umleitungen in Richtung Passau führen über Burghausen – B20 – Hecketstall – Burgkirchen an der Alz – Ferndörfl – Kastl – Altötting – Neuötting und A94. Das ist nicht gerade der schnellste Weg, also plant eure Fahrten gut!

Und während wir über Straßenbau sprechen, ist es interessant zu wissen, dass die Bundesregierung plant, bis 2029 etwa 169 Milliarden Euro in Verkehrsprojekte zu investieren. Darunter fallen 16 Bundesstraßen- und sieben Autobahn-Neubauprojekte. Es ist also einiges in Bewegung, um das Bundesfernstraßennetz zu erhalten und gezielt auszubauen. Das betrifft nicht nur Bayern, sondern auch andere Bundesländer. Ein großes Unterfangen, das hoffentlich auch in Burghausen bald Früchte trägt.

In der Zwischenzeit bleibt uns nichts anderes übrig, als ein wenig Geduld zu haben – und vielleicht den einen oder anderen Umweg in Kauf zu nehmen. Denn irgendwann wird die B20 wieder in neuem Glanz erstrahlen, und wir können alle sicherer und schneller unterwegs sein!