Heute ist der 27.05.2026 und in Aichach-Friedberg lebt ein junger Mann, dessen Name überall in den Handwerkskreisen ein Begriff ist: Vitus Brandmair. Mit seinen gerade mal 20 Jahren hat er bereits eine beeindruckende Karriere hingelegt, die manch älteren Kollegen vor Neid erblassen lässt. Seine Ausbildung bei der Fischer Innenausbau GmbH in Todtenweis hat er mit Bravour abgeschlossen, und das ist erst der Anfang seiner Reise.

Sein Gesellenstück „Fluctus“ hat ihm nicht nur in der Heimatstadt Anerkennung eingebracht, sondern auch über die Grenzen von Aichach-Friedberg hinaus. Bei der Schreinerinnung Aichach-Friedberg und beim Gute-Form-Innungswettbewerb hat er triumphiert. Doch das ist noch nicht alles: Bei der Schwäbischen Meisterschaft in Füssen und der Bayerischen Meisterschaft in Garmisch-Partenkirchen hat er jeweils den ersten Platz geholt. Und als ob das nicht genug wäre, setzte er das Sahnehäubchen mit dem Sieg auf Bundesebene beim Wettbewerb „Die Gute Form“ obendrauf. Dieser junge Mann weiß, was er tut!

Ein Blick auf die Auszeichnungen

Die Auszeichnungen für „Fluctus“ wurden auf der Internationalen Handwerksmesse in München Anfang März ausgestellt, und Vitus konnte mit gleich zwei tollen Preisen nach Hause gehen. Ein 1.000-Euro-Gutschein von Festool und 1.500 Euro Preisgeld vom Bundesverband Holz und Kunststoff – das sind Beträge, die nicht nur das Herz eines Handwerkers höher schlagen lassen! Doch das war nicht das Ende des Abenteuers. Bei der Deutschen Meisterschaft in Waren (Müritz) qualifizierte er sich für die Auswahlgruppe zur Weltmeisterschaft in Shanghai 2026. Was für eine Aussicht!

Ein kleiner Rückschlag kam, als er nur knapp an der Qualifikation für die WorldSkills 2026 in Bad Wildungen scheiterte. Es war ein Wettkampf mit zwei Werkstücken – einer wurde zu Hause gefertigt, der andere war ein Dartschrank, der vor Ort gefertigt werden musste. Vitus war nach dem ersten Werkstück auf Platz 1, aber der Zeitdruck beim Dartschrank machte ihm einen Strich durch die Rechnung. So nah dran und dann doch nicht!

Die Zukunft im Blick

Jetzt schaut Vitus Brandmair auf die EuroSkills 2027 in Düsseldorf. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, denn er arbeitet intensiv mit Trainern an verschiedenen Aufgaben und Möbelstücken. Er möchte auch an den Deutschen Meisterschaften Ende des Jahres teilnehmen und plant, sich voraussichtlich ebenfalls den Bayerischen Meisterschaften zu stellen, allerdings nur außer Konkurrenz, um wertvolle Trainingserfahrung zu sammeln.

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Sein Traum geht sogar noch weiter: Die Meisterschule für Holz und Gestaltung in Garmisch-Partenkirchen hat er ins Visier genommen, aber um nichts zu riskieren, hat er den Start auf September 2027 verschoben. Diese Entscheidung zeugt von einer ganz klaren Prioritätensetzung – die Teilnahme an den EuroSkills steht ganz oben auf seiner Liste.

Vitus Brandmair ist ein Beispiel dafür, was junge Talente erreichen können, wenn sie Leidenschaft und Hingabe in ihr Handwerk stecken. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob er seinen Traum von den EuroSkills verwirklichen kann. Die Reise eines Handwerkers, die gerade erst begonnen hat, könnte uns noch viele spannende Geschichten erzählen. Und wir dürfen gespannt sein, was als Nächstes kommt!