Am vergangenen Wochenende war es endlich so weit – die Kreisverkehrswacht Aichach-Friedberg feierte ihr beeindruckendes 75-jähriges Bestehen. Und wie es sich für solch einen Anlass gehört, wurden langjährige Mitglieder und Förderer für ihre unermüdliche Unterstützung gewürdigt. Die Veranstaltung war nicht nur eine Feier, sondern auch ein herzlicher Rückblick auf viele Jahre engagierter Verkehrssicherheitsarbeit.

Ein paar dieser verdienten Ehrenamtlichen sind Ernst Christoph Schmid und Markus Monzer, die für stolze 20 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden. Gerold Müller und Sonja Krucker-Seitz erhielten Auszeichnungen für 30 Jahre Vereinszugehörigkeit. Und da gibt’s ja noch Hans Lutzke, Ernst Glöckner, Josef Mertl und Josef Lentscher – alle für 40 Jahre Unterstützung anerkannt! Ernst Klatt, als Krönung, wurde für seine unglaublichen 50 Jahre Verbundenheit ausgezeichnet. Wenn das nicht nach einer starken Gemeinschaft klingt!

Neue Ehrenmitglieder

Die Feier brachte auch drei neue Ehrenmitglieder hervor: Birgit Cischek, die ehemalige Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Klaus Habermann, der langjährige Bürgermeister von Aichach, und Klaus Metzger, ein ehemaliger Landrat, der leider krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte. Die Vorsitzenden Helmut Beck und Manfred Losinger nahmen sich die Zeit, um die Verdienste dieser Persönlichkeiten gebührend zu würdigen. Ihre Unterstützung, besonders für die Jugendverkehrsschule, hat die Verkehrssicherheitsarbeit in der Region geprägt und vorangebracht.

Doch was macht die Verkehrswacht eigentlich so besonders? Es ist die Leidenschaft, die Engagement und das Herzblut, das hier investiert wird. Die Sparkasse Altbayern wurde ebenfalls für 75 Jahre als verlässlicher Partner geehrt – ganz im Sinne eines starken Netzwerkes, das sich für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer einsetzt.

Engagement für die Verkehrssicherheit

Das Engagement der Ehrenamtlichen ist nicht zu unterschätzen. Sie arbeiten in verschiedenen Bereichen, etwa bei Fahrradparcours für Kinder, Fahrtrainings für Senioren und Info-Aktionen zum „Toten Winkel“. Die Verkehrserziehung für Kinder wird als zunehmend wichtig erachtet, und Annekathrin Schlothauer von der Deutschen Verkehrswacht Potsdam betont immer wieder die Lücken, die in der Verkehrserziehung zu Hause bestehen. Hier setzen die Ehrenamtlichen an, um Wissen zu teilen, zu trainieren und letztlich die Sicherheit auf unseren Straßen zu erhöhen.

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Spannend ist auch die Initiative „Lieber sicher. Lieber leben.“, die zum Mitmachen animiert und das Engagement der Deutschen Verkehrswacht würdigt. Bald, am 21. Juni 2025, findet der bundesweite „Tag der Verkehrssicherheit“ statt, der die Arbeit der Verkehrswachten ins öffentliche Bewusstsein rücken soll. Wer also Interesse hat, kann sich über verschiedene Wege an der Verkehrssicherheitsarbeit beteiligen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren – von flexibler Unterstützung bei Veranstaltungen bis hin zu langfristigen Rollen als Trainer:in oder Mentor:in.

Die Möglichkeit, sich zu engagieren, ist groß, und es gibt sogar kleine Aufwandsentschädigungen für die Ehrenamtlichen. Wenn jemand nicht aktiv mitarbeiten kann, gibt es auch die Möglichkeit, ohne aktives Engagement zu unterstützen – sei es durch das Aufhängen von Plakaten oder das Weitergeben von Materialien. Ein bisschen Sichtbarkeit kann viel bewirken!

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