Heute ist der 20.05.2026 und im Zollernalbkreis wird wieder einmal kräftig gewerkelt. Die B27 zwischen Bisingen und Balingen ist aktuell ein Hotspot für Autofahrer, die sich auf eine entspannte Fahrt eingestellt haben. Doch stattdessen erwartet sie stockender Verkehr. Ja, nur eine Fahrspur ist frei und das sorgt für Geduldsspiele, die selbst die gelassensten Fahrer auf die Probe stellen könnten. Ein echtes Nervenbündel!
Besonders unangenehm ist die ausfahrt nach Engstlatt, die aufgrund von Bauarbeiten gesperrt ist. Wer hier abbiegen wollte, muss jetzt kreativ werden und einen Umweg in Kauf nehmen. Die Baustelle erstreckt sich zwischen Balingen-Engstlatt und Balingen-Mitte. Und genau hier wird ein neues Fundament für einen Wegweiser erstellt. Ein Wegweiser, der, so das Landratsamt, der letzte in diesem Abschnitt sein wird. Es ist fast so, als würde er das Ende einer Ära markieren – die anderen Wegweiser zwischen Bodelshausen und Balingen-Süd sind bereits erneuert worden.
Stau im Feierabendverkehr
Die Auswirkungen der Bauarbeiten sind besonders im Feierabendverkehr deutlich spürbar. Am Dienstag und Mittwoch stauten sich die Fahrzeuge bis zur Abfahrt Balingen-Nord zurück. Da kann man schon mal ins Schwitzen kommen, wenn man nach einem langen Arbeitstag im Auto festsitzt. Und das Bild ist nicht gerade erfreulich, während die Zeit dahin schleicht.
Der Grund für die Unannehmlichkeiten ist die Errichtung eines neuen Wegweisers nahe Balingen-Mitte. Das Straßenbauamt hat alle Hände voll zu tun mit dem Fundamentbau. Und nach einer vierwöchigen Pause zur Aushärtung des Betons folgt die Montage des Wegweisers, die erneut zu einer Fahrspureinschränkung führen wird. Man fragt sich, ob das alles wirklich notwendig ist oder ob nicht schon längst der richtige Wegweiser aufgestellt hätte werden können. Aber das ist wahrscheinlich nur eine Frage der Perspektive!
Die Baustelle bleibt spannend
Die aktuellen Bauarbeiten sind nur der Anfang – weitere Sperrungen auf der B27 sind bereits in Planung, um die Installation des Wegweisers durchzuführen. Die Vorfreude auf den neuen Wegweiser ist irgendwie skurril, aber auch ein bisschen beruhigend. Letztendlich wird alles gut, auch wenn der Weg dorthin manchmal steinig ist – und in diesem Fall auch ziemlich verstopft. Für die Anwohner und Pendler heißt es jetzt: Augen zu und durch! Und vielleicht ist es ja auch an der Zeit, die eigene Fahrweise zu überdenken – mal einen anderen Weg ausprobieren oder einfach die Ruhe genießen, während man im Stau steht.