Heute ist der 5.06.2026, und im Zollernalbkreis gibt es Neuigkeiten, die nicht nur für die Anwohner von Haigerloch von Interesse sind. Es geht um den Wertstoffhof, der im Gewerbegebiet Madertal angesiedelt werden soll. Lisa Tillinger, die Leiterin des Amts für Abfallwirtschaft, hat kürzlich über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Ursprünglich war ein Budget von rund 580.000 Euro für das neue Gelände eingeplant. Doch wie so oft in der Bauwelt, ist es anders gekommen: Das günstigste Angebot liegt nun bei knapp 985.000 Euro! Ein ganz schöner Sprung, oder?

Im Haushalt des Landkreises sind allerdings nur 500.000 Euro für diese Maßnahme vorgesehen. Das bedeutet, dass eine Differenz von 485.000 Euro überplanmäßig bereitgestellt werden müsste. Das klingt nach einem echten Dilemma, besonders für die Verantwortlichen. CDU und FDP haben daher die Neuausschreibung des Auftrags gefordert, um eventuell Kosten zu senken. Die Verwaltung hat die Kostensteigerung auf die Entwicklung der Baupreise zurückgeführt, besonders für Materialien wie Asphalt und Bitumen, und auch die gestiegenen Energie- und Transportkosten spielen eine Rolle. Geopolitische Unsicherheiten tun ihr Übriges dazu.

Der Zustand des bestehenden Wertstoffzentrums

Der derzeitige Standort des Wertstoffzentrums gilt als funktional und baulich überholt. Enge Zufahrten und unübersichtliche Abläufe sind an der Tagesordnung. Ursprünglich war geplant, das Wertstoffzentrum in die Heisenbergstraße zu verlegen. Doch Bedenken wegen der Nachbarschaft haben diese Pläne durchkreuzt. Stattdessen soll der neue Standort im Madertal eine Fläche von 2000 Quadratmetern bieten, von denen 1400 Quadratmeter für Fahrzeugstellplätze vorgesehen sind. Man könnte sagen, hier wird endlich Platz für frischen Wind geschaffen!

Doch was kann man am neuen Wertstoffhof eigentlich abgeben? Eine Menge! Von Altglas, das nach Farben getrennt werden muss, über Altholz (auch gestrichenes oder furniertes Holz) bis hin zu Altkleidern, die in Plastiksäcke verpackt werden sollten. Sogar Elektro- und Elektronikgeräte aller Art werden angenommen. Ein echter Rundum-Service für die Bürger! Aber, und das ist wichtig, es gilt die Regel: Nur haushaltsübliche Mengen, also das, was im Kofferraum des PKWs oder maximal 1 cbm Platz hat.

Was nicht akzeptiert wird

Natürlich gibt es auch Abfälle, die nicht angenommen werden. Bauschutt, Biomüll und sogar Glühbirnen fallen da raus. Das ist schon ein bisschen frustrierend, wenn man bedenkt, wie viel man sich um den Müll kümmern muss. Aber hey, das Leben ist kein Wunschkonzert! Wer also in Haigerloch lebt, sollte sich gut überlegen, was er wann und wo abgibt, um die neuen Vorschriften zu befolgen.

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Die Situation ist für die Verantwortlichen wahrlich ärgerlich, wie Matthias Frankenberg, der Dezernatsleiter, bemerkt. Man ist auf externe Fachplanung angewiesen, und das ist nicht immer einfach. Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat mit 12 zu 4 Stimmen für eine Neuausschreibung der Bauleistungen gestimmt. Ob das letztlich zu einer Kostenreduzierung führt, bleibt abzuwarten.

In einer Zeit, in der alles teurer wird, ist es wichtig, dass wir als Gemeinschaft zusammenarbeiten, um Lösungen zu finden. Der neue Wertstoffhof in Haigerloch könnte der erste Schritt in eine nachhaltigere Zukunft sein, auch wenn der Weg dorthin steinig ist. Egal, ob man nun Altglas oder Elektroschrott abgeben möchte – es wird hoffentlich bald eine komfortable und moderne Lösung für alle geben. Und vielleicht können wir dann auch wieder etwas entspannter mit unserem Müll umgehen.