Die Vorfreude auf die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft ist in vollem Gange, und das Sammeln von WM-Bildern ist in vielen lateinamerikanischen Ländern in aller Munde. Doch nicht alles, was glänzt, ist Gold – im Gegenteil, in Brasilien hat die Polizei kürzlich ein ganz anderes Bild entdeckt. Ganze 200.000 gefälschte WM-Sammelbilder wurden im Laderaum eines Busses in Nova Iguaçu sichergestellt. Diese Aufkleber zeigen Spieler verschiedener Teams und sind nicht nur als Scherz zu betrachten, sondern verstoßen auch gegen das Urheberrecht. Was für ein Durcheinander!

Die Bilder sind nun in der Obhut der Ermittler, die nicht nur die Fälschungen untersuchen, sondern auch versuchen, die Produktionsstätten und Vertriebswege zu klären. Wie viel Schweiß und Mühe wohl in die Herstellung dieser gefälschten Schätze geflossen sind? Während die echten Sammelbilder, die für die anstehende WM in den USA, Kanada und Mexiko gedacht sind, ein kleines Vermögen kosten können – vor allem durch die Aufstockung auf 48 Teams – scheinen die Fälscher einen lukrativen Markt wittern zu wollen.

Die Gefahren des Sammelns

Hier in Deutschland, und besonders im Zollernalbkreis, wird das Sammelfieber sicher auch nicht vorübergehen. Man könnte fast sagen, die WM ist wie ein Magnet, der die Menschen anzieht. Die Vorfreude auf das Event lässt viele Sammler in die Läden strömen und nach den begehrten Bildern jagen. Aber was passiert, wenn man auf diese gefälschten Exemplare stößt? Die Ermittlungen in Brasilien sind ein eindringlicher Hinweis darauf, dass nicht alles, was glänzt, auch echt ist.

Die FIFA hat sich mittlerweile auch zu Wort gemeldet und auf die Wichtigkeit der Menschenrechte hingewiesen. Ihre Statuten verpflichten den Weltfußballverband zur Achtung und Förderung der Menschenrechte. In einer Umfrage von Amnesty International aus August 2022 gaben 47% der Befragten in Deutschland an, dass die Menschenrechtslage ein wichtiges Kriterium für die Wahl des Austragungsortes eines großen Sportereignisses ist. Es ist klar, dass das Sammeln von WM-Bildern nicht nur ein einfaches Hobby ist, sondern auch eine Art, sich mit den Werten und dem Ethos des Sports auseinanderzusetzen.

Ein Blick in die Zukunft

Während die Vorbereitungen für die WM 2026 in vollem Gange sind, wird deutlich, dass sich die Rahmenbedingungen für solche Veranstaltungen weiterentwickeln müssen. Die „Sport & Rights Alliance“, eine globale Allianz aus NGOs, Gewerkschaften, Spieler*innen und Fans, setzt sich dafür ein, dass Menschenrechte und Korruptionsbekämpfung im Sport verankert werden. Es bleibt spannend, wie sich diese Aspekte auf die zukünftigen Turniere auswirken werden.

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So sitzen wir hier, im Zollernalbkreis, und beobachten, wie sich die Welt um uns herum verändert. Die Aufregung um die WM ist greifbar, aber auch die Herausforderungen und Fragen, die sich daraus ergeben. Wer weiß, vielleicht wird die nächste WM nicht nur ein Fest des Fußballs, sondern auch ein Schritt in eine bessere Richtung für alle Beteiligten.