Heute ist der 22.04.2026 und in Waldshut hat sich einiges getan, insbesondere was die Verkehrssicherheit angeht. Der Gemeinderat hat im Dezember des vergangenen Jahres die Fortschreibung des Lärmaktionsplans beschlossen. Nun beginnt die Umsetzung dieses Plans, um die Lebensqualität in den betroffenen Gebieten zu verbessern und den Lärmpegel zu senken.
Der städtische Baubetriebshof sowie die Straßenmeisterei des Landkreises sind nun dabei, verkehrsrechtliche Anordnungen zu prüfen und mit der notwendigen Beschilderung zu beginnen. Diese Maßnahmen betreffen mehrere Straßenabschnitte in der Stadt und zielen darauf ab, die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu optimieren.
Neue Tempolimits in Waldshut
Die neuen Regelungen sind klar und deutlich. Auf der B34, im Bereich Liedermatte und Unter der Steigtrotte, gilt ab sofort ein Tempo von 50 km/h in der Nacht. Auf der L159, die durch die Ortsdurchfahrt Tiengen führt, wurde ein Tempolimit von 30 km/h für die Nachtstunden eingeführt. Auch auf der L161, der Schlüchttalstraße in Gurtweil, und auf der Gurtweiler Straße sowie der Rathausstraße in Gurtweil gilt ganztägig Tempo 30.
Die Stadt hat die Verantwortung für die Beschilderung auf Gemeindestraßen, während der Landkreis für die klassifizierten Straßen zuständig ist. In diesem Zusammenhang haben Bauhofmitarbeiter bereits die erforderlichen Schilder auf der Gurtweiler Straße und der Rathausstraße angebracht. Die Tempo-30-Schilder auf der L161 wurden ebenfalls vom Landratsamt aufgestellt. Die Beschilderungsarbeiten in Tiengen, die unter der Verantwortung des Landkreises stehen, sollen in naher Zukunft abgeschlossen werden.
Appell der Stadtverwaltung
Die Stadtverwaltung appelliert eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, die neuen Tempolimits zu beachten. Es ist wichtig, dass alle Beteiligten ihren Teil zur Verbesserung der Verkehrssituation beitragen. Nach einer Übergangsphase werden die Geschwindigkeitsbegrenzungen kontrolliert, um sicherzustellen, dass die neuen Regelungen auch eingehalten werden.
Diese Maßnahmen sind nicht nur ein Schritt in Richtung einer leiseren und sichereren Stadt, sondern auch ein Zeichen dafür, dass die Stadtverwaltung aktiv an der Verbesserung der Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger arbeitet. In einer Zeit, in der der Straßenverkehr stetig zunimmt, sind solche Regelungen unerlässlich, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und gleichzeitig die Umwelt zu schützen.