Am Inselsportplatz in Albbruck wurden die Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Waldshut auf die Probe gestellt. Bei hochsommerlichen Temperaturen, die den Schweiß ins Gesicht trieben, nahmen insgesamt 90 junge Feuerwehrleute an der spannenden Leistungskontrolle Stufe 2 der „Jugendflamme“ teil. Es war ein buntes Treiben aus verschiedenen Gruppen: Ob aus Engelschwand-Görwihl, Wutöschingen oder St. Blasien, alle kamen zusammen, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Besonders bemerkenswert ist, dass alle Teilnehmer die Herausforderungen für die Leistungsspange der deutschen Jugendfeuerwehr meisterten. Diese Auszeichnung gilt als die höchste Ehre für die Mitglieder der Deutschen Jugendfeuerwehr. Um sie zu erlangen, müssen fünf verschiedene Leistungen innerhalb der taktischen Gliederung der Löschgruppe erbracht werden. Dazu gehören Disziplinen wie Kugelstoßen, der 1.500-Meter-Staffellauf, Löschangriffe und natürlich das Beantworten von Fragen. Es wird Wert gelegt auf eine gute persönliche Haltung, Schnelligkeit, Ausdauer und ein solides feuerwehrtechnisches Wissen. Das ist keine kleine Sache!

Ein Blick hinter die Kulissen

Kreisjugendwart Patric Grzybek war selbst vor 26 Jahren aktiv bei der Abnahme der Leistungsspange. „Die Hitze hat uns alle gefordert“, so bemerkte er. Dennoch war der Stolz auf die heranwachsenden Feuerwehrleute groß. Besonders erfreulich ist das wachsende Interesse von Mädchen an der Feuerwehr, die mittlerweile etwa 25 Prozent der Teilnehmer ausmachen. „Da steckt Zukunft drin!“, lobte auch Bürgermeisterstellvertreter Felix Eckert den Eifer der Jugendlichen und das unermüdliche Engagement der Betreuer.

Die Veranstaltung war nicht nur ein Wettkampf, sondern auch ein Ort des Austauschs. Es war schön zu sehen, wie die Teilnehmer aus Laufenburg und Küssaberg ihr Wissen über Fahrzeugkunde unter Beweis stellten und praktische Fähigkeiten zeigten. Besonders hervorzuheben ist auch die Ehrung von Frank Ebner, der von der Feuerwehrabteilung Estelberg die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg in Silber erhielt. Und Hanna Kusserow aus Albbruck wurde für ihre Leistungen ebenfalls ausgezeichnet. Ein schönes Zeichen für die Gemeinschaft!

Die Anforderungen der Leistungsspange

Die Leistungsspange ist mehr als nur ein Stück Metall. Sie steht für Teamgeist, Disziplin und eine gehörige Portion Durchhaltevermögen. Um die Kugelstoßen-Disziplin zu meistern, müssen die Jugendlichen sowohl Körperstärke als auch Gewandtheit zeigen. Jungen stoßen eine 4 kg-Kugel, während es für die Mädchen eine 3 kg-Kugel ist. Dabei müssen sie darauf achten, die Markierungsleiste nicht zu verschieben oder zu übertreten, sonst zählt der Stoß nicht. Es ist ein bisschen wie beim Sport – alles muss stimmen, von der Technik bis zur Konzentration. Und die Aufregung, wenn man die Kugel stößt, ist einfach unbeschreiblich!

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Die Unterstützung durch die Jugendfeuerwehren aus den Landkreisen Hildesheim und Northeim brachte zusätzlich frischen Wind in die Veranstaltung. Das Zusammenspiel von verschiedenen Gruppen fördert nicht nur den Wettkampfgeist, sondern auch das Miteinander. In der Feuerwehr zählt schließlich der Zusammenhalt, und das zeigt sich auch in solchen Events. Es war ein Tag voller Herausforderungen, Erfolge und vor allem – Gemeinschaft.

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