Ein lebendiges Erbe: Die Waldshuter Bibel findet ihr Zuhause
Die „Waldshuter Bibel“ hat mit ihrem Einzug in die Liebfrauenkirche in Waldshut eine neue Heimat gefunden. Zuvor war sie im Klinikum Waldshut zu bestaunen und hat dort bereits viele Menschen berührt. Der feierliche Gottesdienst, der diesen besonderen Moment einläutete, wurde von Pfarrer Wieland Bopp-Hartwig und Pastoralreferentin Hanna Günther geleitet und bot einen inspirierenden Rahmen.
Der Ursprung dieser bemerkenswerten Bibel geht auf das Jahr 1999 zurück, als Peter Fleck, fast von einer Kaminabdeckung getroffen, die alte Bibel seiner Urgroßtante in die Hand nahm. Diese schicksalhafte Begegnung weckte in ihm den Wunsch, die Bibel handschriftlich neu zu verfassen. Mit der Unterstützung seiner Frau und der tatkräftigen Hilfe von fast 600 engagierten Menschen wurde die „Waldshuter Bibel“ schließlich im Jahr 2003 vollendet. Ein wahrlich gemeinschaftliches Projekt!
Ein Gottesdienst voller Schätze
Der Gottesdienst in der Liebfrauenkirche war nicht nur ein feierlicher Akt, sondern ein Fest der Gemeinschaft. Musikalisch umrahmt von sanften Orgel- und Harfenklängen, wurden vier besondere „Schätze“ aus der Waldshuter Bibel vorgestellt. Der erste Schatz, ein Vers aus dem 5. Buch Moses, betont die Erreichbarkeit des Wortes Gottes im Alltag. Hanna Günther las mit eindringlicher Stimme aus dem Buch des Propheten Jesaia und stellte die Verbindung zwischen Glauben und Taten her. Pfarrer Bopp-Hartwig rundete den Gottesdienst mit einem Gleichnis aus der Bergpredigt ab, das dazu anregte, auf festem Grund zu bauen – sowohl im Glauben als auch im Leben.
Vor dem Gottesdienst gab es ein gemeinsames Frühstück, das eine wunderbare Gelegenheit bot, ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Anschließend fand ein Empfang im Gemeindehaus statt, der den festlichen Rahmen perfekt abrundete. Ein herzliches Miteinander, das man nicht oft findet.
Ein spannendes Angebot für die Jüngeren
Obwohl die „Waldshuter Bibel“ im Mittelpunkt des Geschehens stand, gibt es auch spannende Neuigkeiten für die jüngere Generation. Das MINI-KIBI-Sommerprogramm findet von Montag, dem 3. bis Freitag, dem 8. August 2026, statt. Hier können Kinder ab 8 Jahren an aufregenden Aktivitäten teilnehmen, darunter Ausflüge, Kreativtage und Fahrradtouren. Spiel und Spaß sind garantiert!
Der Abschlussgottesdienst, der das Programm krönen wird, verspricht ein weiteres Highlight zu werden. Aber Achtung! Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, und die Anmeldungen sollten bis spätestens Montag, den 6. Juli, im Pfarrbüro abgegeben werden. Hierzu gibt es übrigens auch einen Elterninformationsabend am Montag, den 21. Juli um 18 Uhr im Saal unter der katholischen Kirche. Ein weißes T-Shirt und der Teilnehmerbetrag sollten nicht vergessen werden, wenn die Kids dabei sein wollen!
Für Fragen stehen Hannelore Lauer und Daniela Widder bereit – ein Anruf oder eine E-Mail genügt. Die Vorfreude auf die Sommerwoche wächst mit jedem Tag, und es wird spannend zu sehen, wie die Gemeinschaft der Kinder sich entwickeln wird.
Hohe Datenschutzstandards und eine saubere technische Architektur schließen sich nicht aus. Unsere neue VeloCore-Plattform ist bewusst plugin-frei und datenschutzfreundlich umgesetzt worden – von Daniel Wom realisiert als klares Bekenntnis zur DSGVO.
