Jubiläumsfeier mit Herz und Gemeinschaft in Tuttlingen: 100 Jahre DRK und Feuerwehr Immendingen
In Tuttlingen wird gefeiert – und wie! So ging es am Sonntag im Festzelt und Feuerwehrhaus ordentlich zur Sache. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und der Feuerwehr Immendingen kamen über 160 Gäste aus der Gemeinde und dem Landkreis zusammen, um dieses besondere Ereignis gebührend zu würdigen. Bürgermeister Manuel Stärk, der auch Vorsitzender des DRK-Ortsvereins ist, eröffnete die Feierlichkeiten mit einer herzlichen Ansprache, in der er die Bedeutung des Ehrenamts hervorhob. Es war ein Fest für die ganze Gemeinde und ein Dank an all jene, die sich unermüdlich für das Wohl anderer einsetzen.
Die Jugendkapelle der Gemeindemusikkapelle Immendingen sorgte für die musikalische Umrahmung und wünschte den beiden Hilfsorganisationen einen guten Start ins nächste Jahrhundert. Stärk überreichte symbolisch einen Zopfkuchen, der die Zahl 100 in Form hatte – eine süße Geste, die bei den Anwesenden sicherlich gut ankam. Besondere Gratulanten wie Landrat Stefan Bär und der CDU-Landtagsabgeordnete Guido Wolf waren ebenfalls vor Ort, um ihre besten Wünsche zu überbringen.
Feierlichkeiten und Ehrungen
Die Jubiläumsfeier zog viele Besucher an, die sich nicht nur in den Räumlichkeiten, sondern auch im Freien tummelten. Das Festgelände war zur Mittagszeit nahezu voll besetzt, und die Feuerwehr stellte verschiedene Fahrzeuge aus – ein echter Augenschmaus für die Technikbegeisterten unter den Gästen. Auch die Jugendfeuerwehr hatte sich etwas einfallen lassen und bot spannende Aktivitäten für die Kinder an. Ein Highlight der Veranstaltung war die Ehrung von Andrea Moser mit der Ehrenmedaille in Silber des DRK-Kreisverbands Tuttlingen und die Auszeichnung von Andreas Heitzmann für 50 Jahre Feuerwehrdienst. Respekt und Anerkennung für solch langjährige Hingabe!
Neben der Feierlichkeit gab es auch Platz für etwas Nostalgie. Die Geschichte des DRK reicht schließlich bis zur Gründung am 25. Januar 1921 zurück. Entstanden aus der Zusammenführung unabhängiger Männer- und Frauenvereine, hat sich das DRK im Laufe der Jahrzehnte weiterentwickelt. Um das Jubiläum gebührend zu feiern, wurde ein Buch mit Rotkreuzgeschichten veröffentlicht, und eine Ausstellung zeigt die wichtigsten Ereignisse der DRK-Geschichte. Am 8. Mai, dem Weltrotkreuztag, fand zudem ein digitaler Festakt statt, bei dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder Grüße übermittelten. Ein Gastvortrag von Eckart von Hirschhausen rundete das Programm ab.
Ein Blick in die Vergangenheit
Doch der Blick zurück ist nicht nur von Freude geprägt. In den Jahren 1985 und 1986 erschütterte eine Brandserie Immendingen, die mehrere Gebäude, darunter das Gasthaus „Löwen“ und die Immendinger Gießerei und Maschinenfabrik, betraf. Diese Ereignisse sind Teil der Geschichte, die die Feuerwehr und das DRK geprägt haben, und erinnern uns daran, wie wichtig diese Organisationen für die Sicherheit und das Wohl der Bürger sind.
Das Deutsche Rote Kreuz ist nicht nur in der Region aktiv, sondern leistet auch wertvolle Hilfe im Zivil- und Katastrophenschutz in ganz Deutschland. Es stellt Personal, Fahrzeuge und Material bereit, um im Katastrophenfall schnelle Hilfe zu leisten. Und das ist nur ein Teil des Spektrums – das DRK engagiert sich auch in der Sozial- und Wohlfahrtspflege und betreibt über 1.400 Kindertageseinrichtungen sowie zahlreiche Beratungsstellen und Pflegeeinrichtungen. Eine enorme Verantwortung, die mit viel Engagement und Herzblut getragen wird!
Und während die Feierlichkeiten langsam dem Ende zuneigen, gibt es noch ein weiteres Highlight: Ein Public Viewing des ersten WM-Spiels der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, das den krönenden Abschluss des Jubiläumswochenendes bildet. Man kann sich vorstellen, wie die Vorfreude in der Luft liegt – ein schöner Abschluss für ein Wochenende voller Emotionen und Gemeinschaftsgeist!
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