Heute ist der 6.06.2026, und in Stuttgart ist das Wetter drückend heiß. Die Straßen sind voll mit Menschen, die auf der Suche nach ein wenig Schatten sind. Aber nicht nur das Wetter sorgt für Aufregung – auch der deutsche Fußball hat seine eigenen Geschichten zu erzählen. Eine davon dreht sich um Nick Woltemade, den Shootingstar der deutschen Nationalmannschaft, der gerade in einer neuen WM-Dokumentation von Podcaster Tommi Schmitt über sein erstes Jahr in England reflektiert.

Woltemade, geboren am 14. Februar 2002, hat sich als Stürmer bei Newcastle United einen Namen gemacht. Der Wechsel von VfB Stuttgart nach Newcastle im August 2025 war alles andere als klein – für stolze 75 Millionen Euro. Wo er zuvor mit 17 Toren in seiner ersten Saison bei Stuttgart auf sich aufmerksam machte, kam er in England direkt weiter. Am 13. September 2025 gab er sein Debüt in der Premier League und erzielte gleich das entscheidende Tor in einem 1:0-Sieg gegen Wolverhampton. Das ist schon ein ganz schöner Druck, oder?

Ein neues Zuhause, aber nicht ohne Missgeschick

Doch nicht alles in Woltemades neuem Leben verläuft glatt. In der besagten Dokumentation spricht er offen über einen Einkauf, den er wohl besser hätte planen sollen. Statt bei Ikea zu stöbern, schoss er mit Schmitt Mülleimer und Handtücher in den Einkaufswagen – eine Entscheidung, die er als Fehler bezeichnet. Man könnte sagen, das ist ein kleiner Fauxpas in der großen Welt des Fußballs, aber hey, wir alle haben unsere kleinen Missgeschicke.

Die Dokumentation verfolgt nicht nur Woltemade, sondern auch andere deutsche Nationalspieler wie Nadim Amiri und David Raum auf ihrem Weg zur WM 2026. Diese persönlichen Geschichten werden von Schmitt, der Woltemade als „Shootingstar“ bezeichnet, lebendig erzählt. Der Austausch zwischen den beiden scheint sehr angenehm zu sein; Woltemade lobt die Fragen des Moderators. Er hat die fertige Dokumentation bereits gesehen und zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden.

Ein Blick hinter die Kulissen

Ex-Nationalspieler Christoph Kramer hat ebenfalls einen Blick auf die Dokumentation geworfen und hebt den interessanten Blick hinter die Kulissen hervor. Es ist immer spannend zu sehen, wie die Spieler abseits des Platzes leben und denken. Woltemade ist kein Unbekannter, wenn es um den deutschen Fußball geht. Seine Karriere begann beim TS Woltmershausen, wo er auch Handball spielte, bevor er 2010 in die Jugendakademie von Werder Bremen wechselte. Dort, in der U11, gewann er den Spatzenberg Cup – ein schöner erster Erfolg.

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Sein Debüt in der Bundesliga gab er am 20. Spieltag der Saison 2019–20, als er mit nur 17 Jahren der jüngste Spieler in der Vereinsgeschichte von Werder Bremen wurde. Ein paar Jahre später, nach einer leihweisen Station bei SV Elversberg, wo er als Spieler der Saison ausgezeichnet wurde, fand er seinen Weg nach Stuttgart. Dort blühte er auf und erzielte schließlich 17 Tore in seiner ersten Saison.

Ein Fußballer mit Perspektive

Woltemade ist nicht nur ein Spieler, sondern auch ein Teil der deutschen Nationalmannschaft. Im Mai 2025 erhielt er seine erste Nominierung für die A-Nationalmannschaft und debütierte am 4. Juni 2025. Ein echter Moment, der für viele Spieler ein Traum ist. Sein erstes Tor erzielte er am 13. Oktober 2025 gegen Nordirland, gefolgt von einem Doppelpack gegen Luxemburg.

Seine Schwester Madita spielt Handball in der Regionalliga Niedersachsen und arbeitet als Lehrerin. Es scheint, als hätten die Woltemades das Talent in die Wiege gelegt bekommen. Während Nick in der Fußballwelt glänzt, zeigt sie im Handball ihre Fähigkeiten. Ein kleines, sportliches Familienunternehmen, könnte man sagen!

Die Dokumentation ist seit dem 31. Mai in der ZDF-Mediathek verfügbar und gibt einen spannenden Einblick in die Welt des Fußballs, die weit über das Spielfeld hinausgeht. Manchmal sind es die kleinen Entscheidungen, wie der Kauf eines Mülleimers, die eine große Geschichte erzählen. Und vielleicht ist das genau das, was die Fans an Woltemade und seinen Mitspielern lieben – die Menschlichkeit hinter den Athleten.