Heute ist der 4.06.2026 und in Stuttgart tut sich etwas Spannendes für alle kleinen Forscher und Forscherinnen! Die Universität Hohenheim und die Volkshochschule Stuttgart haben ein gemeinsames Projekt ins Leben gerufen, das Kinder zwischen 8 und 12 Jahren in die Welt der Wissenschaft eintauchen lässt – die Kinder-Uni. Die Vorlesungen sind nicht nur kostenlos, sondern bieten auch ein wahres Feuerwerk an Themen: von Insekten über Robotik bis hin zu künstlicher Intelligenz und der faszinierenden Welt des Pflanzenwachstums. Wer hätte gedacht, dass Lernen so viel Spaß machen kann?

Die interaktiven Vorlesungen finden samstags am späten Vormittag statt – eine perfekte Gelegenheit für neugierige Köpfe, um in das Abenteuer Wissenschaft einzutauchen. Abwechselnd auf dem Campus Hohenheim und im Treffpunkt Rotebühlplatz in Stuttgart, laden Professoren und Forschende die Kinder ein, selbst aktiv zu werden und ihre Fragen zu stellen. Die Anmeldung erfolgt zentral über die VHS, und das Beste daran: Es entstehen keine Kosten!

Termine und Themen

Für das Jahr 2026 sind bereits zwei spannende Veranstaltungen geplant: Am 13. Juni von 11 bis 12 Uhr heißt es „Ohne Insekten? Ohne uns! Warum wir die Krabbler brauchen.“ Die Kinder lernen, wie wichtig Insekten für unsere Umwelt und Lebensmittelproduktion sind. Am 7. November geht es dann weiter mit „Vom Bild zur Erkenntnis!“ im Otto-Rettenmaier-Audimax der Uni Hohenheim. Es gibt also keinen Grund, zu Hause zu bleiben!

Insekten und ihre Bedeutung

Insekten sind nicht nur ein Thema für die Kinder-Uni, sondern auch ein zentrales Anliegen der Universität Hohenheim. Eigentlich könnte man sagen, dass sie die stillen Helden der Natur sind. Doch leider sieht es düster aus: Der Rückgang von Hummeln, Wildbienen und Schmetterlingen macht vielen Sorgen. In der Region Stuttgart steht die Apfelernte vor der Tür, doch die Unklarheit über zukünftige Erträge aufgrund der abnehmenden Insektenpopulationen lässt die Landwirte und Forscher aufhorchen.

Ein Forschungsprojekt an der Universität Hohenheim zielt darauf ab, die Vielfalt der Insektenarten besser zu schützen. Unterstützt durch Künstliche Intelligenz werden innovative Methoden entwickelt, um Insekten zu erfassen und zu klassifizieren, ohne sie zu schädigen. Die traditionelle Erfassung ist oft zeitaufwendig und kann den Insekten schaden. Das Projekt, das im Januar 2024 startet und zwei Jahre dauert, wird von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert. Und Kirsten Traynor, die die Landesanstalt für Bienenkunde leitet, betont die Dringlichkeit dieser Informationen – immerhin sind Wildbienen für etwa 75% der angebauten Nahrungsmittel essentielle Bestäuber!

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Ein kleiner Ausblick

Die ersten Ergebnisse des Insektenprojekts sind gemischt, aber die Hoffnung bleibt: Mit der Kombination aus KI-Technik und bewährten traditionellen Methoden könnten wir endlich die Daten über die Insektenvielfalt auf verschiedenen Flächen zusammentragen. Fast jede zweite Wildbienen-Art in Baden-Württemberg gilt als gefährdet, und die Ursachen liegen in versiegelten Flächen, blütenarmen Landschaften und dem Klimawandel. Ein echtes Umdenken ist gefragt, nicht nur bei den großen Entscheidungen, sondern auch im Alltag jedes Einzelnen.

Wie wichtig es ist, die kleinen Krabbler zu schützen, wird bei der Kinder-Uni spielerisch vermittelt. Wer weiß, vielleicht wird der eine oder die andere von den kleinen Teilnehmern eines Tages selbst zur Expertin oder zum Experten für die faszinierende Welt der Insekten! Und bis dahin – auf zur nächsten Vorlesung!