In den malerischen Hügeln des Schwarzwald-Baar-Kreises hat der Freundeskreis Schonach-Plescop das vergangene Jahr mit bravour gemeistert. Es gab viel zu feiern – zwischen den beiden Partnergemeinden, die durch eine tief verwurzelte Freundschaft verbunden sind. Die Höhepunkte des letzten Jahres? Ein Besuch aus Plescop im Mai 2025, bei dem gleich der Partnerschaftsvertrag unterzeichnet wurde. Die Gruppe genoss ein buntes Programm, das unter anderem eine Wanderung um den Rohrhardsberg, einen abendlichen bretonischen Tanz und sogar einen virtuellen Schanzensprung beinhaltete. Und wer hätte gedacht, dass E-Bike-Touren und Wanderungen zum Reinertonishof so viel Freude bereiten würden?
Doch damit nicht genug – im Juni 2025 reiste eine Delegation aus Schonach nach Plescop. Auch hier warteten aufregende Erlebnisse, wie Ausflüge zum Golf du Morbihan und der Atlantikküste, ein köstliches bretonisches Mittagessen auf einer Ferme und das Kulturfestival „Le Poulpe“. Dazu kam die feierliche Einweihung des neuen Kulturzentrums vor Ort. Ein wahrhaft inspirierendes Jahr voller neuer Bekanntschaften und bereichernder Erfahrungen!
Nächste Abenteuer stehen bevor
Im Mai 2026 war es dann so weit: Eine Schülergruppe der Realschule Triberg machte sich auf den Weg nach Plescop. Die Vorfreude war spürbar! Schon jetzt wird der Gegenbesuch vom 4. bis 11. Juli 2026 vorbereitet. Für die französischen Schüler hat sich Schonach ein vielseitiges Programm überlegt. Mountain-Bike-Fahrten, Begegnungen mit den Sportvereinen, geführte Wanderungen und sogar ein Besuch in Freiburg sowie im Europa-Park stehen auf der Agenda. Das klingt nach einem unvergesslichen Abenteuer!
Außerdem plant die Gruppe für Mai 2027 einen offiziellen Besuch in Plescop anlässlich der Regatta „Semaine du Golf“. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, und die Vorfreude auf neue Erlebnisse verbindet die beiden Gemeinden noch enger.
Petra Hettich, die als treibende Kraft hinter dem Freundeskreis steht, hat den Mitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement gedankt. Das macht wirklich einen Unterschied! Kassiererin Karin Bender berichtete stolz von einem erhöhten Kassensaldo dank großzügiger Spenden und Förderungen. Ein paar Veränderungen gab es auch im Vorstand: Karin Bender wurde in ihrem Amt bestätigt, während Beate Feser neu gewählt wurde. Evelyn Hepp, Sabine Holger und Christian Kuner wurden wiedergewählt, und die Kassenprüferinnen Gabriele Hoppe-Todt und Franziska Schauer bleiben auch weiterhin im Amt. Das klingt nach einem tollen Team, das Hand in Hand an einer besseren Zukunft arbeitet!
Schulaustausch als Schlüssel zur Verständigung
Aber es geht nicht nur um die Freundschaften zwischen den Gemeinden. Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) unterstützt die Begegnungen zwischen Schüler:innen aus Deutschland und Frankreich und fördert den Austausch, um die praktische Anwendung von Fremdsprachen zu erleichtern. Diese Programme sind für Schüler:innen aller Altersgruppen zugänglich und bieten eine wertvolle Gelegenheit, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln – ein absolutes Muss in einer immer globaler werdenden Welt!
In diesem Zusammenhang wird der Schulaustausch am Ort des Partners immer beliebter. Hier reisen die Schüler:innen ins Partnerland und erleben das Leben in Gastfamilien. Und das Beste? Auch Schüler:innen ohne Französischkenntnisse sind herzlich willkommen! Man muss kein Sprachprofi sein, um neue Freundschaften zu schließen und unvergessliche Erinnerungen zu schaffen. Zudem gibt es Unterstützung für Schulen, die in die Welt der Schulpartnerschaften eintauchen möchten. Von der Idee über die Partnersuche bis zur ersten Begegnung – das DFJW steht beratend zur Seite.
Die Bedeutung solcher internationalen Begegnungen kann nicht genug betont werden. Schüler lernen nicht nur eine neue Sprache, sondern auch Empathie und interkulturelle Fähigkeiten. Dabei wird deutlich: Schulpartnerschaften sind nicht nur für Gymnasien attraktiv, sondern auch für Real- und Mittelschulen sowie Gesamtschulen und berufliche Schulen. Dank solcher Programme wird der Austausch zwischen den Kulturen lebendig und greifbar.
Es bleibt spannend! Die nächsten Schritte sind bereits in Planung, und die Vorfreude auf neue Begegnungen zwischen Schonach und Plescop ist groß. Man darf gespannt sein, welche Geschichten und Freundschaften aus diesen Abenteuern hervorgehen werden.